• IT-Karriere:
  • Services:

Bericht: Erste 65-Nanometer-CPUs von AMD noch 2006?

Inoffizielle Roadmap nennt Termin für "Brisbane"-Kern

Aus einer eigentlich vertraulichen Roadmap für PC-Hersteller zu AMD-Prozessoren geht hervor, dass der Intel-Konkurrent noch Ende des Jahres 2006 seine ersten CPUs mit 65 Nanometern Strukurbreite auf den Markt bringen könnte. Die Prozessoren sollen recht stromsparend sein, bei den schnellsten Athlons sind aber der Roadmap zufolge noch 90 Nanometer angesagt - mit entsprechender Leistungsaufnahme.

Artikel veröffentlicht am ,

Dies geht aus einer Roadmap hervor, über welche die deutsche Webseite Planet3DNow berichtet. Demnach will AMD bei den X2-Prozessoren mit Windsor-Kern im November 2006 nochmal kräftig an der Taktschraube drehen: Die Modelle 5400+, 5600+ und 6000+ sollen dann mit 2,8 und 3 GHz auf den Markt kommen, die kleineren Modelle unterscheidet dabei der L2-Cache, der pro Kern entweder 512 KByte (5400+) oder 1 MByte (5600+) groß ist. Während die beiden Dual-Core-Prozessoren mit der kleineren Modellnummer hinsichtlich der Abwärme mit einer typischen Leistungsaufnahme von 89 Watt noch in bestehende Desktop-Designs passen, sind für den 6000+ ganze 125 Watt gefordert - soviel wie bisher nur für die FX-Modelle.

Stellenmarkt
  1. Lufthansa Industry Solutions TS GmbH, Oldenburg
  2. CompuGroup Medical SE, Koblenz

Bei diesen, vor allem für Spieler und Technik-Fans gedachten Prozessoren, klafft laut der Roadmap eine Lücke: Nach dem inoffiziellen Papier ist hier auch für das vierte Quartal nur der FX-62 vorgesehen, der mit 2,8 GHz getaktet ist und über je 1 MByte L2-Cache pro Kern verfügt. Er entspricht damit dem neuen Modell 5600+. Bisher hatte AMD stets den schnellsten Opteron zum FX umdeklariert, so diese Roadmap eingehalten wird, wird aus dem Server-Prozessor mit 3,0 GHz nun ein X2-Modell.

Gänzlich neu sind dagegen die in der Roadmap verzeichneten X2-Prozessoren mit einem Kern, der auf den Codenamen "Brisbane" hört, und die erstmals in 65 Nanometern Strukurbreite im SOI-Verfahren hergestellt werden. Sie sollen im Dezember 2006 erscheinen und die Modellnummern 4000+ bis 5000+ tragen, wobei AMD auch alle Zwischenstufen mit einer um 200 Einheiten höheren Modellnummern wiederbelebt und den Takt jeweils um 100 MHz steigert. Bei den extremen Preissenkungen kurz vor Intels Vorstellung des Core 2 Duo hatte AMD auch einige Desktop-Prozessoren aus dem Programm genommen, darunter die Modellnummern 4400+ und 4800+.

In puncto elektrischer Leistungsaufnahme sollen die neuen AMD-Prozessoren mit den Intel-Angeboten konkurrieren können. Wie beim Core 2 Duo gibt AMD für den Brisbane-Kern bis hin zum Modell 5000+ mit 2,6 GHz einen typische Leistungsaufnahme (TDP) von nur 65 Watt an. In der Rechengeschwindigkeit dürften die neuen CPUs den Core 2 Duo dennoch nicht schlagen können, unter anderem verfügt der Brisbane-Kern nur über 512 KByte L2-Cache je Kern. Der im Juli 2006 von AMD gestrichene 4800+ verfügte noch über 1 MByte L2-Cache pro Kern, taktete aber mit 2,4 GHz. Mit Brisbane-Kern wird diese Modellnummer jetzt laut der neuen Roadmap für einen Prozessor mit 2,5 GHz, aber 512 KByte L2-Cache je Kern vergeben.

Das AMD-Papier macht keine Angaben zu neuen "Energy Efficient"-Prozessoren, bei denen schon bisher das X2-Modell mit der Nummer 3800+ nur 35 Watt verbrauchen soll - diese CPU ist aber nur mit 2 GHz getaktet. Da sie aber noch in 90 Nanometern Strukturbreite hergestellt wird, hat AMD hier durch den 65-Nanometer-Prozess vielleicht noch Spielraum für schnellere Modelle, die sich dann besonders gut für kleine Rechner oder Media-Center-PCs eignen dürften. Wer noch ein Upgrade seines Socket-939-Systems plant, sollte sich laut der Roadmap beeilen: Etliche Modelle für diesen Sockel können nur noch bis Ende 2006 bei AMD bestellt werden, sämtliche hier genannten neuen Prozessoren erscheinen nur noch für den Sockel AM2 mit integriertem Speichercontroller für DDR2.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

flop 20. Dez 2006

Der Wirkungsgrad von LED liegt etwa zwischen Glühbirne und Energiesparlampe! Eine LED...

TigerPixel.DE 05. Okt 2006

GameStar berichtete bereits vor vier Wochen über dieses Vorhaben, allerdings nicht in...

Relus 03. Okt 2006

Uli ist leider auch nicht viel besser. Ich habe einen A64 X2 3800+ mit Asrock dual...

Ralf... 03. Okt 2006

http://www.heise.de/newsticker/meldung/67038 eSiGe senkt den Strombedarf der CPUs...


Folgen Sie uns
       


The Outer Worlds - Fazit

Das Rollenspiel The Outer Worlds schickt Spieler an den Rand der Galaxie. Es erscheint am 25. Oktober 2019 und bietet spannende Missionen und Action.

The Outer Worlds - Fazit Video aufrufen
Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

    •  /