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IDF: Intel veröffentlicht Benchmarks zu Quad-Cores (Update)

Erste offizielle Messwerte des Core 2 Extreme QX6700. Wie schon auf dem letzten IDF lud Intel auch diesmal einzelne Journalisten zu einem ersten Test eines noch nicht verfügbaren Prozessors ein. Allerdings war die Zeit so knapp bemessen, dass man sich im Wesentlichen auf die von Intel vorgelegten Werte verlassen muss – diesmal sogar ohne Vergleich mit einem AMD-Produkt.
/ Nico Ernst
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Rund zehn Hardware-Tester hatten eine halbe Stunde Zeit, das Quad-Core-System mit dem bisher unter dem Codenamen "Kentsfield" bekannten Core 2 Extreme QX6700 zu begutachten. Und obwohl Intel nur ganze sechs – natürlich besonders gut in Threads aufgeteilte – Programme installierte hatte, war die Zeit viel zu knapp bemessen, um die Tests auch nur einmal durchlaufen zu lassen, geschweige denn, sie von jedem Redakteur mit eigenen Einstellungen auf beiden Maschinen auszuführen. Zudem werden unabhängige Benchmarks unter Laborbedingungen in der Regel mehrfach durchgeführt und die Ergebnisse gemittelt.

Benchmark/Applikation Pre-Production Kentsfield
(8 MByte Cache, 2,66 GHz)
Core 2 Extreme
(4 MByte Cache, 2,93 GHz)
Divx 6.2.5 mit XMPEG 5.03 77 Sekunden 106 Sekunden
Sony Vegas 7.0a (Build 115) 253 Sekunden 382 Sekunden
POV-Ray Beta 15 (pvengine-sse2.exe) 2594 Pixel/Sekunde 1428 Pixel/Sekunde
3ds 8 SP2 49 Sekunden 80 Sekunden
PCMark 05 Professional – Overall (Build 1.1.0) 7575 Punkte 7689 Punkte
PCMark 05 Professional – CPU (Build 1.1.0) 8492 Punkte 7425 Punkte
3DMark 06 Professional – Overall (Build 1.0.2) 8910 Punkte 8281 Punkte
3DMark 06 Professional – CPU (Build 1.0.2) 3981 Punkte 2508 Punkte

Die versammelten Redaktionen entschlossen sich daher, nur den 3DMark06 exemplarisch auf Konsistenz mit den Daten von Intel zu überprüfen und lieber die BIOS-Einstellungen und die Übertaktungsmöglichkeiten des extremen 1.000-Euro-Prozessors zu überprüfen. Den Intel-Ingenieuren wurde dabei angst und bange um den raren Prototyp, den die Tester letztlich aber nicht übertaktet prüfen durften. Immerhin lässt sich ein Multiplikator von bis zu 40 einstellen, was viel Spielraum ergibt – die so über 3,7 GHz dürften sich in der Praxis kaum erreichen lassen.

Die Intel-Systeme waren sowohl in puncto Speicher als auch mit einer Grafikkarte vom Typ GeForce 7950GX2 (also 2 GPUs) identisch bestückt und wirkten sauber aufgebaut. Dennoch entstammen die hier vorgestellten Zahlen Messungen von Intel, Golem.de veröffentlicht sie unter Vorbehalt. Wie viele Programme auf Intels Vierzylinder wirklich schneller laufen als mit Dual-Core-CPUs, müssen ohnehin erst unabhängige Tests mit Serienprodukten zeigen.


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