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Handygeschäft von BenQ in Deutschland vor dem Aus

BenQ Mobile Deutschland wird Insolvenz anmelden. Die deutsche Niederlassung von BenQ Mobile wird in den nächsten Tagen Insolvenz beim Amtsgericht München beantragen. Grund dafür ist, dass BenQ als taiwanischer Mutterkonzern weitere Finanzhilfen eingestellt hat. Davon sind die Standorte München, Kamp-Lintfort und Bocholt einschließlich der rund 3.000 Mitarbeiter betroffen.
/ Ingo Pakalski
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BenQ wird als Mutterkonzern keine weiteren Zahlungen an seine Mobiltelefonsparte BenQ Mobile GmbH & Co OHG leisten. Damit wird die Umsatz- und Margenentwicklung im wichtigen Weihnachtsgeschäft deutlich hinter den Erwartungen liegen. Durch die Einstellung weiterer Finanzhilfen kommt es bei BenQ Mobile Deutschland zu einem Liquiditätsmangel, weshalb der Konzern in den nächsten Tagen Insolvenz beim Amtsgericht München beantragen wird.

Davon sind dann die Zentrale in München sowie die Standorte in Kamp-Lintfort und Bocholt in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt etwa 3.000 Mitarbeitern betroffen. Während in München 1.400 Personen angestellt sind, entfallen auf die beiden Standorte in Nordrhein-Westfalen etwa 1.600 Mitarbeiter.

Das Management von BenQ Mobile will umgehend Maßnahmen treffen, um das laufende Geschäft aufrechtzuerhalten. Mögliche Folgen für die anderen Standorte und regionalen Gesellschaften von BenQ Mobile müssen noch geklärt werden.

BenQ plant, sein globales Geschäft mit Handys der Marke BenQ-Siemens fortzusetzen und wird dazu sowohl seine bestehenden Forschungs- und Entwicklungs- als auch Fertigungskapazitäten in Asien weiter nutzen. Erst vor einer Woche gab es eine von BenQ Mobile widersprochene Vermutung darüber, dass das Handy-Geschäft von BenQ verkauft werden soll.

Nachtrag vom 29. September 2006:
Nach einem dpa-Bericht hat die deutsche Niederlassung von BenQ Mobile mittlerweile wie angekündigt Insolvenz am Münchner Amtsgericht eingereicht.


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