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Lensbabies: Mini-Balgenoptik für Spiegelreflexkameras

Dritte Generation mit Gewindeschrauben und Feinfokus-Einstellung

Mit Lensbaby 3G hat die gleichnamige Firma aus den USA nun schon ihre dritte Objektiv-Generation vorgestellt. Die Lensbabies dienen der kreativen Bildgestaltung und haben weder Autofokus, eine Irisblende noch mehrere Linsen: Sie bestehen vielmehr aus einem Balgen, der mit den Fingern verbogen werden kann. Damit lässt sich der Schärfepunkt fast beliebig im Bild positionieren.

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Lensbaby 3G
Lensbaby 3G
Mit dem Lensbaby-Objektiv wird das Bild um den Schärfepunkt herum mehr oder minder verzerrt - am besten lassen sich die Effekte auf der Website des Herstellers in den Bildergalerien betrachten. Ihre Vorteile spielen die Objektive vor allem in der Produkt- und Porträtfotografie aus.

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Die neue Generation bietet nun drei Stellschrauben samt Blockierhebel, mit denen die Balgenposition gesichert werden kann. Damit ist sichergestellt, dass der Verzerrungseffekt reproduzierbar bleibt. Bei den Vorgängermodellen konnte sich der Balgen leicht verschieben, da er keinerlei Führungsschienen besaß. Zudem ist ein Ring für die Feinfokussierung dazugekommen.

Lensbaby 3G
Lensbaby 3G
Die Blende wird mit Hilfe von magnetischen Metallplättchen mit unterschiedlich großen kreisrunden Aussparungen realisiert. Diese werden in das Objektiv eingelegt. Das mitgelieferte Pinzetten-Werkzeug erlaubt den Blendenwechsel.

Das Lensbaby 3G hat ungefähr eine Brennweite von 50 mm (Kleinbildformat) und wird mit Blenden für F2, F2,8, F4, F5,6, F8, F11, F16 und F22 geliefert. Mit dem Objektiv lässt sich auf Objekte ab einem Minimalabstand von 30 cm scharf stellen. Dies geschieht zunächst mit einer Vor- oder Rückwärtsbewegung des Balgen. Danach wird der Tubus zu den Seiten hin verbogen - so wird der Schärfepunkt auf dem Sensor bzw. Film verschoben.

Als optionales Zubehör gibt es auch eine Makro-Vorsatzlinse, einen Weitwinkel- und einen Telekonverter. Das Objektiv misst ungefähr 7,62 x 9,9 cm und wiegt 162 Gramm.

Das Lensbaby 3G ist mit Bajonettanschlüssen für die Spiegelreflexkameras von Canon, Nikon, dem FourThirds-Standard, Pentax und Sony/Minolta angekündigt worden. Das Objektiv soll 270,- US-Dollar kosten. Europäische Daten sowie das Erscheinungsdatum stehen noch aus.

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Lensbaby Bezwinger 02. Nov 2006

Ja ja, hier sieht man ganz deutlich den Unterschied von Fotografen die richtig sehen...

Alan 04. Okt 2006

Mal ehrlich, dafür nehme ich Photoshop. Vorher mit ner Scharfen Linse fotografiert und...


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