Eric Raymond in Freespire-Projektleitung
Eric Raymond ist nun in den Vorstand des Projektes(öffnet im neuen Fenster) eingetreten, in dem unter anderem auch Linspire-CEO Kevin Carmony, Debian-Entwickler Martin Michlmayr und Debian-Gründer Ian Murdock sitzen. Raymond hatte auf der Linux World 2006 gesagt, dass sich Linux auf dem Desktop in eine kritische Phase begebe. Open-Source-Software müsse mit proprietären Kerntechniken zusammenarbeiten können, so lange es keine freie Alternative gebe.
Genau diesen Ansatz verfolgt Freespire. "Wenn Linux eine breitere Masse erreichen soll, muss es mit MP3-Playern zusammenarbeiten, DVDs abspielen können und Windows-Media- und Quick-Time-Dateien wiedergeben" , so Raymond. Man müsse Kompromisse eingehen, um den Otto-Normal-Verbraucher zu locken. Der einzige Weg, um Hersteller für offene Standards zu gewinnen, sei, genügend Leute zu Linux-Nutzern zu machen, um Druck ausüben zu können, so Raymond weiter. Doch dafür müsse man bestimmte Techniken unterstützen und daher wolle er aktiv an Freespire mitarbeiten. In seiner Rolle wird er vor allem mitbestimmen, in welche Richtung sich Freespire zukünftig entwickelt.
Eric S. Raymond ist Mitbegründer der Open-Source-Bewegung und Autor des Essays " The Cathedral and the Bazaar(öffnet im neuen Fenster) ". Umstritten ist er vor allem, da er das amerikanische Recht auf Waffenbesitz vehement verteidigt und auch die US-Invasion im Irak 2003 unterstützte.
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