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Digitalkamera mit 160 Megapixeln aus der Schweiz

Seitz D3 Scan Back macht Bilder mit maximal 7.500 x 21.250 Pixeln. Das Schweizer Unternehmen Seitz Phototechnik hat eine Digitalkamera vorgestellt, die eine Maximalauflösung von 160 Megapixeln erreicht. Die Seitz 6x17 Digital nimmt Panorama-Fotos mit einer Maximalauflösung von 7.500 x 21.250 Pixeln auf. Das Gehäuse der Kamera misst 495 x 175 x 95 mm und wiegt 2,8 Kilogramm.
/ Andreas Donath
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Der Scan-Sensor, der im Rückteil der Kamera sitzt, stammt vom kanadischen Unternehmen DALSA und hat eine Pixelgröße von 8 x 8 Mikron. Der Sensor basiert auf der "Time Delay Integration"-Technik (TDI) und benötigt für ein Bild bei voller Auflösung eine Sekunde.

Der Sensor erreicht einen Dynamikumfang von elf Blendenstufen und arbeitet mit 48 Bit Farbtiefe. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 500 bis 10.000.

DALSA hatte auch schon für die Astrofotografie mit einem CCD-Sensor Furore gemacht, der es auf eine Auflösung von 110 Megapixeln bringt. Dessen Auflösung liegt bei 10.560 x 10.560 Pixel. Die Kantenlänge dieses Sensors liegt bei 10,16 cm.

Ein einzelnes Bild der fast einen halben Meter langen Kamera, die z.B. für die Landschafts-, Architektur-, Sport- und Werbefotografie gedacht ist, soll als unkomprimiertes RAW mit 16 Bit Farbtiefe 307 MByte groß sein – als TIFF mit 48 Bit Farbtiefe wird es gigantische 922 MByte groß.

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Das Scanteil kann man dem Gehäuse auch entnehmen und in andere Kameras des Unternehmens einsetzen. Neben der mobilen gibt es auch einer Studioversion der Kamera. Auf der Rückseite des Gehäuses sitzt ein klappbares Display mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln zur Kamera-Steuerung und Bildkontrolle.

Auf der Objektivplatine können Schneider- oder Rodenstock-Objektive eingesetzt werden. Auch Großformat-Objektive von 6x17-Panoramakameras wie zum Beispiel Linhof Technorama, Fuji oder anderer Marken lassen sich nach Angaben des Herstellers verwenden. Diese Objektive werden mit einer optionalen Objektivplatine an der Seitz-Kamera angebracht.

Die enormen Datenmengen der Kamera werden per Gigabit-Ethernet auf einen per Akku versorgten, mobil gemachten Mac mini kopiert. Ein Sharp Zaurus dient als Kontrolleinheit für die Kamera, die er per WLAN anspricht. Die Kamera kann darüber hinaus auch in einem Netzwerk genutzt werden. Als externe Stromversorgung der Kamera und des Macs dient ein 12-Volt-9A-NiMh-Akku.

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Das Seitz-D3-Scan-Rückteil kostet allein 22.900,- Euro. Die Seitz 6x17 Digital ist in einer mobilen Version mit einem tragbaren Speichermedium und einer Kontrolleinheit sowie in einer Studioversion erhältlich. Die Seitz 6x17 Digital mit Seitz-D3-Scan-Rückteil kostet 28.900,- Euro in der mobilen sowie 26.900,- Euro in der Studio-Ausführung.


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