Abo
  • Services:

Nvidias nächster GeForce-Chip kommt mit Physikbeschleunigung

Nvidia-Vizepräsident dementiert Ankündigungen dedizierter Physik-Karten

Im Gespräch mit Golem.de erklärt Nvidias PR-Chef Michael Hara anderslautende Meldungen, nach denen sein Unternehmen an eigenen Steckkarten mit Physikbeschleunigern arbeiten würde. Vielmehr würde die nächste GeForce-Generation im Grafikprozessor physikalische Berechnungen erledigen können.

Artikel veröffentlicht am ,

Für einige Verwirrung sorgte in den letzten Tagen eine US-Pressemitteilung von Asus für deren neues Mainboard "P5N32-SLI Premium". Das Board auf Basis eines NForce 590 von Nvidia für AMD-Prozessoren verfügt über drei x16-Slots für PCI-Express-Karten. Bisher ließen sich in einem Spiele-PC nur zwei solcher Steckplätze sinnvoll nutzen, indem man sie mit zwei Grafikkarten füllte. Asus' Mitteilung spricht jedoch von "Nvidias zukünftiger Physik-Karte", die im dritten Slot Platz finden sollte.

Stellenmarkt
  1. alanta health group GmbH, Hamburg-Jenfeld
  2. WBS GRUPPE, Berlin

Dabei handelt es sich aber offenbar um ein Missverständnis. Im Interview mit Golem.de sagte Nvidia-Vizepräsident und Kommunikations-Chef Michael Hara: "Das wird keine eigene Physik-Karte sein. Vielmehr ist es etwas, in das wir langsam hineinwachsen. Mit der nächsten GeForce-Generation und den dann folgenden werden die Möglichkeiten für Physik-Berechnungen sehr gut sein." Hara spielte damit auf den bisher nur unter dem Codenamen "G80" bekannten GeForce-Chip der achten Generation an, der nach unbestätigten Angaben noch 2006 vorgestellt werden soll.

Wie Hara weiter erklärte, denkt Nvidia daran, die "Unified Shaders" der neuen GPUs auch für Physik zu nutzen. Durch die Zusammenführung von Pixel- und Vertex-Shadern sei es sehr einfach, auch die physikalischen Eigenschaften eines Objekts gleich im Grafikprozessor zu berechnen. Hara glaubt fest an dieses Konzept und meint, dass auch Vierkern-Prozessoren weiterhin den Grafikchips in der Gleitkomma-Leistung unterlegen bleiben werden.

Ob Nvidia, wie dies ATI schon demonstriert hatte, tatsächlich drei gleichwertige Grafikkarten parallel betreiben will - zwei für die Grafik, eine für Physik -, wollte Michael Hara noch nicht verraten. Das vollständige Interview mit dem Nvidia-Manager lesen Sie in der kommenden Woche bei Golem.de.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Papierkorb 30. Sep 2006

Irgendwie ist es immer die gleiche Scheiße. Irgendein neuer Markt wird entdeckt, jeder...

Morning-Troll 25. Sep 2006

ihr Haarspalter, sicher ist alles nur virtuell simuliert. Aber in dieser vituellen Welt...

R1010011 24. Sep 2006

Das mit'm G80 und Unified-Shader wundert mich auch, wahrscheinlich wird der Chip "nur...

° 23. Sep 2006

Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, warum so viele immer noch solche Probleme mit...


Folgen Sie uns
       


LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019)

LG hat auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das 5G-fähige Smartphone V50 Thinq gezeigt. Passend dazu gibt es eine spezielle Hülle, die sich Dual Screen nennt. Darun befindet sich ein zweites Display, das sich parallel zum normalen Smartphone-Display nutzen lässt.

LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Programmierer: Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert
Programmierer
Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert

Der nun offiziell beendete GPL-Streit zwischen Linux-Entwickler Christoph Hellwig und VMware zeigt eklatant, wie schwer sich moderne Software-Entwicklung im aktuellen Urheberrecht abbilden lässt. Immerhin wird klarer, wie derartige Klagen künftig gestaltet werden müssen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Urheberrecht Frag den Staat darf Glyphosat-Gutachten nicht publizieren
  2. Vor der Abstimmung Mehr als 100.000 Menschen demonstrieren gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter SPD setzt auf Streichung von Artikel 13

Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver
Verschlüsselung
Ärger für die PGP-Keyserver

Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. OpenPGP/GnuPG Signaturen fälschen mit HTML und Bildern
  2. GPG-Entwickler Sequoia-Projekt baut OpenPGP in Rust

Leistungsschutzrecht: Das Lügen geht weiter
Leistungsschutzrecht
Das Lügen geht weiter

Selbst nach der Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform gehen die "Lügen für das Leistungsschutzrecht" weiter. Auf dieser Basis darf die Regierung nicht final den Plänen zum Leistungsschutzrecht zustimmen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrechtsreform Was das Internet nicht vergessen sollte
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    •  /