Hessen will mehr Breitband - aber kein "Fass ohne Boden"

Wirtschaftsminister bringt Kommunen, Bürger und Anbieter zusammen

Der hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel (CDU) hat den Start der Initiative "Mehr Breitband für Hessen" eingeläutet und fordert: "Alle Regionen sollen Anschluss ans Breitbandnetz erhalten". Vor allem die strukturschwächeren Regionen in Mittel- und Nordhessen, die einen Rückstand gegenüber Südhessen hätten, sollen damit unterstützt werden.

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"Hessen liegt [...] deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt für die Nutzung breitbandiger Internetzugänge. Das kann uns aber nicht zufrieden stellen, denn es gibt immer noch erhebliche Lücken in der Breitbandversorgung und das regionale Süd-Nord-Gefälle ist unübersehbar", so Rhiel. "Wir wollen alles tun, um den führenden TK- und Wirtschaftsstandort Hessen gerade auch im Hinblick auf die zunehmende europaweite und globale Vernetzung unserer Wirtschaft weiter auszubauen."

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Das Land Hessen hofft, mit der als Aktionsreihe bezeichneten Initiative den Zugang zu schnellen Internetanschlüssen und deren Nutzung zu verbessern - möglichst in allen hessischen Regionen. "Wir haben die Kommunen nach dem Breitbandbedarf befragt und sind auf großes Interesse gestoßen. Dieses wollen wir nun regional bündeln und den Kontakt zwischen Anbietern und Interessenten herstellen", erläutert Rhiel.

Die "Hessen Agentur" werde dazu im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Informationstage in allen hessischen Landkreisen veranstalten. Eingeladen sind dazu die Kommunen und ihre Wirtschaftsfördereinrichtungen, die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern und die Anbieter von Breitbanddiensten. "Ich setze in diesem Prozess sowohl auf die Innovationskraft des Marktes als auch auf das Engagement aller Beteiligten", so Rhiel.

Profitieren sollen von der Initiative vor allem kleine und mittlere Unternehmen, bei denen zudem häufig noch Beratungsbedarf über die Vorzüge einer Internetanbindung bestehe, heißt es in der entsprechenden Mitteilung aus Hessen. Die Entscheidungsträger in den Kommunen und Wirtschaftsfördergesellschaften sollen zudem mehr über Zugangsmöglichkeiten und Bedingungen für Breitband-Kommunikation erfahren und Entscheidungsgrundlagen für ihre regionalen Strategien erhalten.

Eine gebündelte Nachfrage gebe den Anbietern wiederum die Chance, finanziell tragbare Geschäftsmodelle zu entwickeln, denn die Investition in das Netz müsse sich rentieren. Eine direkte staatliche Finanzierung einer Breitband-Infrastruktur lehnt der hessische Wirtschaftsminister allerdings ab, der Staat könne zwar die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen, z.B. bei den Vergabebedingungen für Frequenzen zur Funkanbindung von Teilnehmern. Ein Telekommunikationsauf- und -ausbau sei aber Sache des Marktes.

"Eine direkte Förderung von Infrastruktur würde angesichts des immer weiter zunehmenden Bedarfs an Bandbreite zu einem dauerhaft nicht finanzierbaren 'Fass ohne Boden'", so Rhiel.

Mehr zur Initiative "Mehr Breitband in Hessen" findet sich unter www.hessen-it.de/breitband.

Die Teles skyDSL GmbH hat im Rahmen der Initiative bereits eine Sonderaktion für hessische Gemeinden ausgerufen. Diese beinhaltet einen Monat freie Nutzung von skyDSL plus einen Installationsgutschein bei Buchung über einen skyDSL-Partner. Die Aktion endet am 30. November 2006. Allerdings ist der Satellitendienst wegen seines benötigten schmalbandigen Rückkanals (analog/ISDN) über die Telefonleitung auch nur ein "halber" Breitbandzugang.

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Precickacceks 08. Mär 2008

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jmhgopiq agozr 06. Okt 2006

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grumpy 26. Sep 2006

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Gregor Berner 23. Sep 2006

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