Carbonite: Automatischer Backup-Service übers Netz
Der Backup-Prozess läuft kontinuierlich im Hintergrund ab, lässt sich aber auch für 24 Stunden deaktivieren. Damit er nicht vergessen geht, schaltet er sich danach automatisch wieder ein. Ganz abschalten oder manuell aktivieren lässt sich der Vorgang aber auch. Neue Dateien kommen erst nach 10 Minuten in die Sicherungsqueue.
Carbonite verwendet eine Blowfish-Verschlüsselung mit einem 1.024 Bit breiten Schlüssel. Der Anwender muss das bei der Anmeldung verwendete Passwort wissen, wenn er die gesicherten Daten wieder zurückspielen will. Dazu wird einfach eine frische Programmversion von Carbonite installiert und der Restore-Prozess initialisiert. Von Wechsel- und Netzwerkdatenträgern macht das Programm derzeit keine Backups. Das gilt in der Voreinstellung auch für Programmdateien, was sich aber abstellen lässt.
Die privaten Schlüssel speichert Carbonite derzeit selbst in einer separaten Datenbank, zu der nur wenige Mitarbeiter Zugang haben sollen.
Carbonite kostet nach der rund zweiwöchigen Testphase pro Monat 5,- US-Dollar Gebühren. Wer für ein Jahr im Voraus zahlt, erhält etwas Rabatt und einen monatlichen Preis von 4,16 US-Dollar im Monat. Bei einem Zweijahresvertrag sinkt der Monatspreis auf 3,75 US-Dollar.
Das Backup-Prinzip wendet sich klar an private Anwender, die einen überschaubaren Rahmen von Dateien ohne große Mühe sichern wollen. Ein Vorteil der Lösung ist die externe Speicherung – bei Brand oder Diebstahl sind am gleichen Ort gelagerte Backup-Medien oft sinnlos.
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