Online-Werbung wächst 2006 stärker als gedacht

OVK-Prognose für 2006 auf 1,65 Milliarden Euro Umsatz erhöht

Die Online-Werbevermarkter erhöhen ihre Umsatzprognose für 2006 deutlich. Statt der noch im Februar prognostizierten 1,3 Milliarden Euro sollen nun im Jahr 2006 1,65 Milliarden Euro in diesem Bereich umgesetzt werden. Mit einem Anteil von 7,6 Prozent an den gesamten Werbeumsätzen sei Online damit nun das viertgrößte Werbemedium.

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Die Löwenanteile entfallen auf die Bereiche klassische Online-Werbung (785 Millionen Euro) und Suchwortvermarktung (710 Millionen Euro). Die aktuellen Zahlen hat der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW heute auf der Online Marketing Düsseldorf (OMD) vorgestellt.

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Weit über den Erwartungen verlief das erste Halbjahr im Segment der klassischen Online-Werbung mit einem Bruttowachstum von 69 Prozent. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde hier daher auf 785 Millionen Euro (plus 47 Prozent) angehoben. Für das Segment Suchwort-Vermarktung wird die diesjährige Wachstumsprognose von "plus 80 Prozent" beibehalten. Allerdings wurde hier auf Grund aktualisierter Erfahrungswerte sowie Expertenschätzungen eine deutliche Korrektur des Vorjahreswertes 2005 auf nun 395 Millionen Euro vorgenommen. Auch die Prognose für das Segment Affiliate-Netzwerke (plus 48 Prozent) könne nach dem Halbjahresfazit bestätigt werden, so der OVK.

Insgesamt werden sich die drei genannten Segmente somit 2006 voraussichtlich auf 1,65 Milliarden Euro summieren. Nicht enthalten sind darin Umsätze aus Online-Kleinanzeigen bspw. für Autos, Immobilien und Stellenanzeigen.

Die Online-Werbung hat in den zurückliegenden beiden Jahren die drei Werbemedien Plakat, Fachzeitschriften und vor allem Radio überholt und rangiert bei den Werbemedien inzwischen auf dem vierten Platz. Im Vergleich zum Anteil des Internets an der Mediennutzung, der aktuell bei knapp 15 Prozent liegt, nimmt sich der Online-Anteil an den gesamten Werbeumsätzen mit "nur" 7,6 Prozent hingegen noch recht bescheiden aus. "Wir werden die Lücke zwischen Werbe- und Nutzungsanteil weiter schließen, wobei der Nutzungsanteil weiter steigen wird", meint OVK-Vize Frank Bachér von der Tomorrow Focus AG.

Die Online-Vermarkter haben sich derweil dazu entschlossen, eine Million Euro Online-Mediabudget für die Bewerbung eines Produktes oder einer Dienstleistung auszuschreiben. Bedingung hierfür ist allerdings, dass bisher keine Online-Werbung hierfür geschaltet wurde. "Wir werden kampagnenbegleitend eine Werbewirkungsstudie durchführen", erläutert BVDW-Forscher Dr. Bernd Henning den Hintergrund der "OVK Online-Media-Challenge". Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden nach Abschluss der Kampagne vorgestellt. Interessierte Unternehmen und Media-Agenturen können sich ab sofort unter ovk.de bewerben.

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Fördy 21. Sep 2006

Das Werbe-Wachstum im Internet kann aber auch genutzt werden, denn eine werbefreie Seite...

dasd 21. Sep 2006

shit happens ;) die "normal-anwender" haben uns eh nur stress mit der MI gebracht ;)



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