Abo
  • IT-Karriere:

Bericht: Panasonic plant Internetzugang für Flugzeuge

Vorhandene Ausrüstung von Connexion by Boeing kann weiterbenutzt werden

Gegenüber "Inflight Online" hat Panasonic Pläne eines eigenen Internetzugangs für Flugzeuge bekannt gegeben. Bereits in Flugzeugen installierte Empfangssysteme des gescheiterten "Connexion by Boeing" sollen dabei zum großen Teil weiter genutzt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,

Allerdings habe es Panasonic nicht eilig, es solle erst gestartet werden, sobald es genügend Zusagen für eine kritische Menge an Flugzeugen gibt. Wie Panasonic dem Magazin anlässlich einer Flugzeug-Fachmesse angab, gibt es bereits ein komplettes, fertig entwickeltes und funktionsfähiges System. Connexion sei unter anderem daran gescheitert, dass die ursprüngliche Flotte von internetbestückten Flugzeugen nicht groß genug war, um den Fluggesellschaften eine akzeptable Preisgestaltung zu bieten.

Stellenmarkt
  1. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. Haufe Group, Freiburg

Panasonic hat sich laut Inflight Online nun das Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten 60 Tage Vereinbarungen über mindestens 500 Flugzeuge zu treffen. Die Frist sei deshalb so kurz gewählt, damit die vorhandene Connexion-by-Boeing-Technik nicht zu lange ungenutzt bleibt. Es müssten dabei hauptsächlich die Modems ausgetauscht werden, die Satellitenschüssel wird weiter genutzt.

Die Datenraten sollen bei bis zu 12 Megabit/s zum Flugzeug hin und 3 Megabit/s vom Flugzeug weg liegen. Das Panasonic-eigene System soll im Vergleich zu dem von Connexion leichter und günstiger sein. Panasonic setzt dabei zudem auf einen einzelnen Satellitenbetreiber, um die Kosten zu senken.

150 Flugzeuge sollen bereits vertraglich für Panasonics Internet über den Wolken gesichert worden sein. Partner, die sich früh entscheiden, versucht Panasonic mit Vorzugspreisen und höherer Bandbreiten-Priorität für ihre Flugzeuge zu locken. Die Fluggesellschaften sehen den Internetzugang im Flugzeug laut Panasonic vor allem als Zusatzservice, weniger als weitere Möglichkeit, dem Passagier mehr Geld abzuknöpfen. Demnach geht es eher darum, den Dienst für den Kunden preislich attraktiver zu machen.

Falls Panasonic es nicht schafft, 500 Flugzeuge für seinen Dienst zu gewinnen, will das Unternehmen laut Inflight Online nach neuen Möglichkeiten suchen und dem Satellitenfunk im Ku-Band vielleicht den Rücken kehren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  2. 19,99€
  3. 27,99€
  4. 4,99€

Funker 21. Sep 2006

Stimmt! Im Flugzeug sind Handys ja verboten.

adba 21. Sep 2006

Endlich wurde mir klar wann ich beim CD brennen das Kästchen "On the Fly" anklicken...


Folgen Sie uns
       


Backup per Band angesehen

Das Rattern des Roboterarms und Rauschen der Klimaanlage: Golem.de hat sich Bandlaufwerke in Aktion beim Geoforschungszentrum Potsdam angeschaut. Das Ziel: zu erfahren, was die 60 Jahre alte Technik noch immer sinnvoll macht.

Backup per Band angesehen Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Telefónica Deutschland Samsung will in Deutschland 5G-Netze aufbauen
  2. Landtag Niedersachsen beschließt Ausstieg aus DAB+
  3. Vodafone 5G-Technik funkt im Werk des Elektroautoherstellers e.Go

Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
Doom Eternal angespielt
Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

  1. Sigil John Romero setzt Doom fort

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein

    •  /