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Stiftung Warentest testet die Beratung in Elektronikmärkten

Nur ein Elektronik-Fachmarkt ist "gut". Die Stiftung Warentest hat die Beratung in Elektronikmärkten unter die Lupe genommen – nur einmal wurde die Note "gut" vergeben. Durchweg niedrige Preise gibt es aber bei keinem der getesteten Anbieter.
/ Jens Ihlenfeld
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Als einziger bundesweit vertretener Elektronikmarkt bekam "expert" in der Oktober-Ausgabe von test ein "gut" für die Beratung beim Kauf. Getestet wurde die Beratungsleistung der Verkäufer von Unterhaltungselektronik bei fünf bundesweit vertretenen Elektronikmärkten und zwei Kaufhäusern.

Dabei stellte sich heraus, dass die Verkäufer in jedem dritten Fall auf die Fragen nach einer passenden Digitalkamera, einem Notebook oder einem hochauflösenden Fernseher keine Lösung oder nur eine mit deutlichen Mängeln parat hatten. Bei ProMarkt und MediMax reichte es trotz des freundlichen Verkaufspersonals nur für ein "ausreichend", weil Kundenprobleme nur unzureichend gelöst wurden und das Fachwissen nicht tief genug war.

Wer sich bei den Fachmärkten auf Slogans wie "Geiz ist geil" oder "echte Tiefpreise" verlässt, kann leicht draufzahlen, so ein weiteres Ergebnis des Tests. Wer sparen will, muss die Preise vergleichen, die sich häufig auch von Filiale zu Filiale unterscheiden. "Den 'billigsten' Anbieter gibt es nicht" , so die Stiftung Warentest.


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