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Digitalkamera-Markt: 2006 werden 7 Millionen Geräte verkauft

Spiegelreflexkameras und Mini-Geräte besonders gefragt. Die Verkäufe von Digitalkameras und das damit verbundene Zusatzgeschäft rund um Objektive, Software, Drucker, Zubehör und Ausbelichtung der Bilder sind seit Jahren zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor geworden. Angesichts der bevorstehenden Photokina, die vom 26. September bis zum 1. Oktober 2006 in Köln stattfindet, hat nun der Branchenverband Bitkom eine Statistik veröffentlicht, wie viel Geld die Branche mittlerweile umsetzt.
/ Andreas Donath
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2006 sollen in Westeuropa rund 28 Millionen Geräte verkauft werden – so viele wie nie zuvor. Als größter Ländermarkt im betrachteten Gebiet behauptet sich dabei Deutschland. Hier setzen die Händler mit 7,1 Millionen Kameras voraussichtlich knapp zwei Milliarden Euro um.

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"Großes Potenzial haben vor allem digitale Spiegelreflexkameras. Sie sind preiswerter geworden und sprechen zunehmend auch Hobby-Fotografen an" , sagte Bitkom-Vizepräsident Jörg Menno Harms. "Zu den Rennern zählen darüber hinaus Mini-Geräte, die bequem in eine Hemdtasche passen."

Nach der Studie, die nach Angaben von Bitkom repräsentativ ist, hat jeder zweite Deutsche eine Digitalkamera. Eine besonders hohe Marktpenetration ist bei Jugendlichen zu beobachten: Drei Viertel der 15- bis 17-Jährigen machen Bilder und Filme mit Digitalkameras.

Dies dürfte nicht nur an reinen Digitalkameras, sondern auch an Mobiltelefonen samt Kamera liegen. Jedes zweite verkaufte Handy verfügt den Bitkom-Zahlen zufolge über eine eingebaute Kamera. 24 Prozent der Deutschen machen bereits Bilder mit ihrem Mobiltelefon.

Gemessen an der Ausstellungsfläche wird diese Photokina die bislang größte sein. Rund 1.600 Anbieter aus 45 Ländern belegen 230.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Veranstalter erwarten 160.000 Besucher aus 140 Ländern.

Erstmals wird auf der Messe nicht mehr eine Trennung nach Consumer- und Professional-Imaging vorgenommen, was die Marktentwicklung widerspiegeln soll: Für immer mehr Endverbraucher werden semiprofessionelle Produkte interessant und erschwinglich – und die Hersteller gehen mit einer erweiterten Angebotspalette zunehmend auf Profis und private Anwender zu.


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