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Festplatten: Neuer Datendichte-Rekord im Seagate-Labor

Mit 421 Gigabit pro Quadratzoll zur 2,5-Terabyte-Festplatte. Kaum hat Hitachi Global Storage Technologies eine Speicherdichte von 345 Gigabits pro Quadratzoll vermeldet, reagiert Konkurrent Seagate mit 421 Gigabit pro Quadratzoll. So lassen sich laut Seagate fast 2,5 Terabyte Daten auf einer 3,5-Zoll-Festplatte unterbringen, sobald die Technik marktreif wird.
/ Christian Klaß
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Bei beiden Anbietern dauert es nach eigenen Angaben noch bis 2009, bis Festplatten mit Speicherdichten von 345 Gigabit respektive 421 Gigabit pro Quadratzoll verfügbar sein werden. Seagate setzt ebenso wie Hitachi auf eine Perpendicular-Recording-Technik. Die Schreib- und Leseköpfe sowie die Datenscheiben der im Laborversuch erreichten Speicherdichte sollen mit herkömmlichen Produktionsgerätschaften gefertigt worden sein.

Seagate zufolge werden durch die 421 Gigabit pro Quadratzoll 1-Zoll-Festplatten mit bis zu 40 GByte Speicherplatz, 1,8-Zoll-Festplatten mit bis zu 275 GByte möglich. Dazu würden 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten mit bis zu 500 GByte und 3,5-Zoll-Festplatten mit bis zu 2,5 Terabyte realisiert werden können. Vor 2009 ist damit aber nicht zu rechnen, aktuell speichert Seagate rund 750 GByte Daten in kommerziell erhältlichen 3,5-Zoll-Festplatten.

Durch weitere technische Neuerungen wie "Heat Assisted Magnetic Recording" (HAMR) und "Patterned Media" hofft Seagate in den nächsten Jahren auch 50 Terabits pro Quadratzoll zu erreichen.


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