Acrobat 8 setzt auf Gruppenarbeit
Alle Acrobat-8-Produkte erhalten einen Direkt-Link zu dem neuen Acrobat Connect. Die Web-Konferenz-Lösung läuft in einem Webbrowser und benötigt Adobes Flash-Player. Zu den unterstützten Browsern zählen der Internet Explorer, Firefox ab der Version 1.5, Netscape Navigator 7.1 sowie Safari 1.1 und höher. Zugleich nennt Adobe den Flash-Player als wesentliche Anforderung, so dass auch andere Webbrowser mit installiertem Flash-Player mit Acrobat Connect genutzt werden könnten, auch wenn der Hersteller keine explizite Unterstützung ausspricht.
Bis zu 15 Personen können an solchen virtuellen Konferenzen teilnehmen. Abgerechnet wird der Dienst mit einer monatlichen oder jährlichen Abogebühr. Er umfasst die üblichen Funktionen wie Chats sowie Video- oder Telefonkonferenzen. Das Produkt gibt es in einer Standard- und einer Professional-Ausführung. Letztere Variante stellt mehr Funktionen für eine Zusammenarbeit in der Gruppe bereit. Das schließt Berichts- und Inhalts-Management sowie die Verwaltung der Nutzer ein, es ist also quasi eine Administrator-Ausführung des Dienstes.
Zudem soll Acrobat 8 Verbesserungen bei der Wiederverwendung von PDF-Inhalten durch neue Exportformate, bei PDF-Formularen und dem Zusammenführen mehrerer Dokumente bringen. Auch die Kontrolle über den Zugriff vertraulicher Daten wurde überarbeitet.
Im November 2006 soll Acrobat 8 in der Professional-Ausführung für Windows und MacOS X zum Preis von rund 650,- Euro auf den Markt kommen. Der Upgrade-Preis wird bei 220,- Euro liegen. Nur der Windows-Plattform bleibt die Standardausführung von Acrobat 8 vorbehalten, die es als Vollversion für rund 400,- Euro und als Upgrade für 135,- Euro gibt. Die neue Acrobat-Version wird Bestandteil der Creative Suite 2.3 sein, die im vierten Quartal 2006 zum Preis von 1.200,- US-Dollar auf den Markt kommen soll. Der Upgrade-Preis liegt bei 159,- US-Dollar. Für Deutschland wurde das Software-Paket für November 2006 angekündigt und soll dann in der Vollversion 2.180,- Euro und als Upgrade 230,- Euro kosten.
Von November 2006 bis Jahresende kann Acrobat Connect kostenlos ausprobiert werden. Die Vermarktung soll im Anschluss daran im Januar 2007 starten. Dann kostet ein Monatsabo 39,- US-Dollar pro Nutzer oder 395,- US-Dollar im Jahr pro Person. Die Professional-Ausführung von Acrobat Connect soll im Dezember 2006 starten. Kunden von Macromedia Breeze sollen spezielle Update-Optionen erhalten. Deutsche Preise liegen bislang nicht vor.



