Auch BenQ Mobile bleibt der CeBIT fern
Neben dem Handy-Geschäftsbereich BenQ Mobile wird auch der Mutterkonzern BenQ nicht auf der CeBIT 2007 vertreten sein. Stattdessen will der Konzern seine neuen Produkte aus der Computerwelt und aus dem Segment der Unterhaltungselektronik auf einer ausgedehnten Roadshow präsentieren, um Netzbetreiber, Lieferanten und Händler besser unterstützen zu können. BenQ Mobile betont gegenüber Golem.de, dass die CeBIT-Absage bereits beschlossen war, bevor Nokia die Abkehr von der Messe verkündete.
Die abnehmende Attraktivität der CeBIT für Aussteller aus dem Handy-Markt erklärt sich unter anderem damit, dass mit dem 3GSM Congress die mittlerweile für die Branche bedeutendste Veranstaltung nur einen knappen Monat vor der CeBIT stattfindet. Daher überrascht es auch nicht, wenn BenQ Mobile parallel mit der CeBIT-Aussage bekräftigt, sich auf dem 3GSM Congress der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Zudem prüfen BenQ und BenQ Mobile derzeit die Möglichkeit eines gemeinsamen Auftritts auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) im September 2007 in Berlin. "Aus Markensicht ist ein Auftritt bei der IFA im nächsten Jahr ein logischer strategischer Schritt von BenQ, der eine weitere Fokussierung auf den Endkonsumenten ermöglicht. Mit der Konzentration auf den 3GSM Kongress fokussiert BenQ Mobile seine Messeaktivitäten zu Beginn des Jahres auf das Fachpublikum" , meint Jerry Wang, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von BenQ.
Mit einer Neuausrichtung der Messeaktivitäten sollen Ressourcen gebündelt und Synergien zwischen BenQ und BenQ Mobile genutzt werden, um eine gezielte Ansprache der verschiedenen Zielgruppen zu erreichen. BenQ Mobile will damit zugleich die zeitliche Verdichtung der Messeaktivitäten zu Beginn des Jahres entzerren. Mit einer Teilnahme an der IFA im September 2007 erhoffen sich BenQ und BenQ Mobile entsprechende Vorteile von dem dann bevorstehenden Weihnachtsgeschäft.