WOS 4: Spektralanalyse

Besonderes Interesse fand im Podium und beim Publikum der "Wokbolic", eine Eigenbau-Parabolantenne für WLAN aus Zutaten wie einem Wok, einer leeren Büchse, selbst gelöteten, 30 m langen USB-Kabeln und anderem mehr. Auf Fotos zeigte Onno Purbo die abenteuerliche Low-Cost-Produktion im Einsatz. Ein kleines technisches Problem sei allerdings noch zu lösen, so Onno Purbo: "Die billige Stromversorgung ist anfällig für Interferenzen." Auf politischer Ebene soll der Kampf um die Freigabe des 5,8-GHz-Bandes und die Bereitstellung von Telefonnummern nach dem ENUM-Standard E.164 fortgesetzt werden.

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Bastler finden im Internet übrigens eine ganze Reihe von Websites, die sich mit dem Bau von WLAN-Antennen aus Kochgeschirr beschäftigen, zum Beispiel bei ORCON in Neuseeland.

Der dritte Vortragsredner des Nachmittages präsentierte im Gegensatz zu seinen Vorgängern eine "Strategie des Wegs durch die Institutionen". Robert Horvitz sieht sich selbst als "Kritiker der Open-Spectrum-Bewegung". Deregulierung und lizenzfreies Spektrum wären Zukunftsmusik und man solle besser "praktisch denken". Nicht die Revolution, sondern die Evolution der bestehenden ITU-Lizenzierungspolitik ist daher sein Ziel und der Weg dahin sei "die Streichung der ITU-R-Bestimmung S18.1", die da lautet: "Keine Privatperson und kein Unternehmen darf eine Funkstation ohne Lizenz errichten und betreiben ... ".

Beim nächsten ITU-Treffen will Robert Horvitz einen Antrag einbringen, diese Bestimmung abzuändern, um so mehr Innovation bei der drahtlosen Datenübertragung zu ermöglichen. In Zukunft sollten eher Geräte als Frequenzen reguliert werden. Beispiele dafür finden sich bereits heute in verschiedenen Ländern. Probleme könnte das bestehende System der eigentumsartigen Rechte bei Frequenzen bereiten. Da geht es schließlich um viel Geld und eine Koexistenz mit einem alternativen, kostenlosen System der Frequenznutzung sei keineswegs garantiert. [Robert A. Gehring]

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