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15 Jahre Linux

Erste Linux-Distributionen kamen schnell auf. Diese bündelten den Kernel mit den GNU-Werkzeugen sowie weiteren Programmen und vereinfachten vor allem die Installation. MCC Interim Linux war beispielsweise eine dieser Zusammenstellungen, die am Manchester Computing Center entwickelt wurde und für die dortigen Administratoren gedacht war. Am 16. Juli 1993 veröffentliche Patrick Volkerding Slackware, das damit die älteste, noch heute gepflegte Distribution ist. Kurz darauf gründete Ian Murdock das Debian-Projekt.

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Am 13. März 1994 erschien dann schließlich Linux 1.0, dessen Bzip2-komprimiertes Archiv immerhin schon fast 1 MByte groß war. Mit Erscheinen dieser Version kam auch der Linux Loader (LILO) als Bootmanager zum Einsatz, der Kernel unterstützte zur Laufzeit ladbare Module und nutzte das ELF-Format für ausführbare Programme. Das FAT16-Dateisystem, CD-ROMs und das Pseudodateisystem /proc unterstützte der Kernel in der Version 1.0 ebenfalls.

Im Anschluss an die Veröffentlichung von Kernel 1.0 etablierten Linus Torvalds und seine Mitstreiter auch das neue Versionssystem, das bis zur Veröffentlichung von Linux 2.6.11 beibehalten werden sollte. Demnach flossen in den 1.0-Zweig des Kernels nur noch Fehlerkorrekturen und Sicherheits-Updates ein, während neue Funktionen in der 1.1er-Serie entwickelt wurden. Gerade Zahlen nach dem Punkt kennzeichneten stabile Kernel-Versionen, ungerade Zahlen standen für Entwicklerausgaben.

Tux - das Linux-Maskottchen
Tux - das Linux-Maskottchen
Die ersten kommerziellen Linux-Distributionen kamen auf: Red Hat Linux 1.0 im Oktober 1994, die erste selbstentwickelte Suse-Distribution folgte 1996. Zuvor verkaufte Suse Slackware auf Disketten. Und auch die Linux-Entwicklung blieb nicht stehen, Linux 1.2 erschien 1995 und lief erstmals auch auf Alpha-, MIPS- und SPARC-Prozessoren. Auch die Netzwerkfähigkeiten des Betriebssystems verbesserten sich immer weiter, so konnte Linux schon als Router arbeiten und bot ein Paketfiltersystem für einfache Firewalls.

1996 war Linux 2.0 fertig und unterstützte weitere Hardware-Architekturen. Zudem konnte das System auf bis zu 16 Prozessoren laufen und Anwender konnten nun auch das in Europa verbreitete ISDN nutzen. Ferner hatte Linux ab der Version 2.0 ein Maskottchen: den Pinguin Tux, entworfen von Larry Ewing und mit der Begründung "Linus mag Pinguine" angenommen.

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Friedel 22. Sep 2006

Richtig! Wenn wir nicht aufpassen, lässt sich Thorvalds seine Erfindung noch...

Gently 20. Sep 2006

Das besagt jetzt was? Was hat sich den bitte geändert? Nein. Wenn ein "Author" ein...

Kraftsaft 19. Sep 2006

Nunja, wir werden alle nicht jünger, gell? Und Torvalds Gewichtsprobleme halten sich IMHO...

Woever 19. Sep 2006

Das im Artikel angegebene GPL-Datum erscheint mir falsch: In den Release-Notes für die...

Oliver_S 19. Sep 2006

Für manche ist programmieren auch eine kreative Tätigkeit MfG Oliver


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