Laser-Antennen sollen für mehr Speicherplatz sorgen

Technik soll eines Tages 3 TByte auf einer CD-artigen Scheibe speichern

Forscher an der Harvard-Universität haben eine "plasmonische Laser-Antenne" entwickelt, eine Art optische Antenne, die Laserlicht auf einen winzigen Punkt konzentrieren soll. Damit sollen neue Werkzeuge in der Biologie möglich werden, aber auch der Speicherplatz optischer Medien wie CDs ließe sich damit erhöhen.

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Die Laser-Antenne besteht aus einer metallischen Nanostruktur, die auf der Facette eines kommerziellen Halbleiterlasers angebracht ist und als optische Antenne bezeichnet wird. Diese Antenne sammelt das Licht eines Lasers und konzentriert es auf einen Punkt, der nur einige Dutzend Nanometer groß ist, erklärt Ken Crozier, Professor für Elektrontechnik an der Universität Harvard das Prinzip.

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Die Apparatur soll sich in optische Speichersysteme integrieren lassen und es so ermöglichen, Bits in viel kleinerer Form zu schreiben als dies bisher möglich ist. Auf einer Scheibe in der Art einer CD oder DVD sollen sich so mehrere Terabyte Daten unterbringen lassen. Eine Blu-ray Disc bringt es mit blauem Laser derzeit auf rund 200 GByte, verteilt auf sechs übereinander liegende Schichten.

Statt mit kürzeren Wellenlängen Daten enger schreiben zu können, soll die optische Antenne die räumliche Auflösung verbessern und so ebenfalls höhere Speicherdichten ermöglichen. Aber auch in anderen Bereichen soll die Technik von Nutzen sein, die Forscher sprechen hier die Bereiche optischer Nah-Feld-Mikroskope, die räumliche Auflösung chemischer Abbildungen und Spektroskopie an. Sie rechnen damit, dass ihre zum Patent angemeldete Technik sich in akademischen Kreisen, aber auch im High-Tech-Sektor schnell verbreiten wird.

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