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Linux-Videorekorder MythTV weiter verbessert

Neue Version 0.20 integriert nun auch einen UPnP-Server für TV und Musik. Die freie, Linux-basierte Videorekorder-Software MythTV ist nun in der Version 0.20 erschienen und bringt viele Erweiterungen mit sich. Kurz nach Erscheinen entdeckte das MythTV-Team noch einen Fehler bei den Plug-ins und reparierte diesen kurze Zeit später mit der Version 0.20a.
/ Christian Klaß
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MythTV kann dank eines neuen Plug-ins namens MythArchive nun auch aufgezeichnete Fernsehsendungen archivieren, zudem werden bei der DVD-Wiedergabe nun auch Menüs und andere bisher fehlende Funktionen geboten, externe Datenträger können im Betrieb gewechselt und erkannt werden und es wurde ein experimenteller zweiter Werbeblock-Erkenner integriert. Die Menüs lassen sich nun mit der Maus bedienen, Maus-Gestenerkennung inklusive.

Darüber hinaus kann nun auch von IPTV aufgenommen werden, die über das Internet empfangenen Videos müssen dazu als MPEG-1-, MPEG-2- oder MPEG-4-AVC-Stream vorliegen. Auch dafür bringt MythTV nun einen MPEG-4-AVC-Dekoder mit. Außerdem lassen sich nun DVB-Radiokanäle empfangen. Da MythTV ab der Version 0.20 einen UPnP-Server integriert, sollen Fernsehen und Musik auch über das Netzwerk von UPnP-fähigen Endgeräten wiedergegeben werden können.

MythTV steht im Quelltext unter www.mythtv.org/(öffnet im neuen Fenster) kostenlos nebst Dokumentation zum Download zur Verfügung.


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