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Second Life - Hacker griff auf Kundendaten zu

Betreiber lässt alle Nutzer aus Sicherheitsgründen Passwörter ändern. Linden Lab, Betreiber der virtuellen Realität Second Life, hat seine Kunden über eine in der vergangenen Woche entdeckte Sicherheitslücke informiert. Dritte hätten Einblick in persönliche Daten der Nutzer bekommen können, die Kreditkarten-Informationen wären aber nicht abrufbar gewesen.
/ Christian Klaß
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In einer Mitteilung vom 8. September 2006 hieß es seitens Linden Lab, dass ein Eindringling über eine Sicherheitslücke Zugang zu einer Datenbank hatte, auf denen Kundendaten liegen; darunter unverschlüsselten Namen, Adressen, verschlüsselte Passwörter und verschlüsselte Informationen zu Zahlungstransaktionen aller Second-Life-Nutzer. Die unverschlüsselten Kreditkartenkarteninformationen seien in einer separaten Datenbank gespeichert, die nicht von der Sicherheitslücke betroffen wären und nicht von Unbefugten abrufbar waren.

Für die Sicherheitslücke machte Linden Lab die Software eines Drittanbieters verantwortlich, die auf den Second-Life-Servern läuft. Auf Grund der Art des Angriffs sei nicht herauszufinden, welche individuellen Daten offen lagen, noch laufe aber die technische Untersuchung. Aus Sicherheitsgründen müssen derzeit alle Nutzer ihre Passwörter neu setzen.

Second Life ist eine Mischung aus 3D-Chat, Online-Spiel und Online-Shop und erlaubt es seinen Kunden, eigene Welten zu erschaffen und anderen zugänglich zu machen.


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