Mehr "Klicki-Bunti" für Ubuntu
Anders als die provokante Überschrift es andeutet, geht es dem Desktop-Effects-Team nicht darum, den Ubuntu-Desktop mit unnützen Effekten zu überladen. Primäres Ziel der offenen Gruppe ist es, die Beschleunigungserweiterungen Xgl/Compiz und AIGLX in Ubuntu zu integrieren.
Sowohl das maßgeblich von Novell/Suse entwickelte Xgl als auch Red Hats AIGLX erlauben optische Effekte auf dem Desktop wie Transparenzen. Zusätzlich lässt sich beispielsweise der Desktop wie ein Würfel drehen, um so zwischen den virtuellen Desktops zu wechseln. Beide Ansätze nutzen die in modernen Grafikkarten vorhandenen Beschleunigungsfunktionen. AIGLX ist auch offizieller Bestandteil des X-Servers X.org 7.1.
Die aktuelle Vorabversion von Ubuntu Edgy Eft alias Ubuntu 6.10 nutzt bereits X.org 7.1 und bringt so die Beschleunigungsarchitektur AIGLX mit. Xgl hingegen wird zusätzlich, aber nicht als Standard für Desktop-Effekte genutzt.
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