IBM liefert Wii-Prozessor aus
Der "Broadway" getaufte Power-Prozessor verspricht mehr, aber laut Entwicklern auch nicht viel mehr Leistung als sein im Gamecube zu findender, ebenfalls von IBM entwickelter Vorgänger "Gekko". Gefertigt wird der Wii-Prozessor in IBMs US-amerikanischer Chip-Fabrik in East Fishkill. Dazu verwendet IBM einen 90-nm-SOI-Prozess (Silicon on Insulator) auf 300-mm-Wafern. Offizielle Details zur speziell für Nintendo entwickelten modifizierten Power-Architektur nennt auch IBM nicht; Nintendo will die im Vergleich zur Xbox 360 und PlayStation 3 niedrigere Leistung nicht zum Thema machen, sondern sich aus dem Geschwindigkeitsrennen ausklinken und konzentriert sich mehr auf neue Eingabemethoden.
Das Zusammenbauen der Konsole kann damit vermutlich losgehen, sofern der von ATI stammende Grafikchip "Hollywood", eine verbesserte Version des Gamecube-Chips "Flipper", ebenfalls schon verfügbar ist.
Ob Nintendos Wii ab Oktober oder November 2006 im Handel auftaucht, wird sich erst in der kommenden Woche mit der geplanten Ankündigung von Nintendo zeigen. Preislich soll die wegen ihrer ungewöhnlichen Controller schon mit Vorschusslorbeeren bedachte Spielekonsole unter der Xbox 360 und – in Europa nun erst 2007 erscheinenden – PlayStation 3 liegen. Höchstens 250,- US-Dollar werde Wii kosten, erklärte Nintendo bereits im Mai 2006. Das japanische Unternehmen plant die weltweite Auslieferung von 6 Millionen Wii bis Ende März 2007.
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