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Telekom will 5 Milliarden Euro Kosten einsparen

Tarifsenkungen verlangen Gegenmaßnahmen. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland will die Deutsche Telekom bis 2010 insgesamt 5 Milliarden Euro Kosten einsparen. Die Zeitung bezieht sich auf Informationen, die sie von unternehmensnahen Personen erhielt. Sparen will man dem Bericht zufolge im Bereich Vertrieb, IT-Systeme und Verwaltung.
/ Andreas Donath
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Besonders im Bereich der Vertriebs- und Verwaltungskosten, die sich 2005 auf rund 19 Milliarden Euro beliefen, ließe sich noch viel Sparpotenzial realisieren. Die Deutsche Telekom hatte bereits mitgeteilt, dass es ein Sparprogramm geben wird, doch erstaunt die Höhe der jetzt ins Spiel gekommenen 5 Milliarden Euro.

Im November 2005 teilte die Deutsche Telekom mit, dass man den Personalbestand bis zum Ende des Jahres 2008 insgesamt um 32.000 Stellen reduzieren will. Dass dies noch nicht unbedingt das Ende der Fahnenstange darstellt, machte Vorstandschef Ricke bereits Mitte August in einem Interview mit dem Focus deutlich.

Auf Grund der Abwanderungen der Kunden im Festnetz, das für die Deutsche Telekom das Kerngeschäft ist, schloss das Unternehmen weitere Stellenstreichungen nicht aus. Niemand könne ausschließen, dass der Personalabbau auch 2009 weitergeht, sagte Konzernchef Kai-Uwe Ricke damals im Interview mit dem Focus.

Von den kolportierten 5 Milliarden Euro Einsparungen hätte man allerdings erst die Hälfte benannt, so die FTD. Aus welchen Bereichen die andere Hälfte kommen soll, ist derzeit unbekannt.

Die schlechten Bilanzzahlen, eine Umsatzstagnation im heimischen Festnetz sowie eine stete Kundenabwanderung setzt die Telekom-Spitze unter Druck. Ende August 2006 kündigte die Telekom daraufhin schon massive Preissenkungen von bis zu 30 Prozent an. Kern des neuen Angebotes sind neben den Mobilfunktarifen von T-Mobile Paketangebote aus Telefonie und Internet der Festnetzsparte T-Com.

Das nun bekannt gewordene Sparprogramm soll die durch die Preissenkungen zu erwartenden Umsatzrückgänge abfangen, um die Cash-Flow-Situation(öffnet im neuen Fenster) des Unternehmens nicht zu verschlechtern. Für die Telekom sind hohe Kapitalflüsse und eine stabile Dividende auch in Zukunft von höchster Wichtigkeit, so Ricke.


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