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Telekom will 5 Milliarden Euro Kosten einsparen

Tarifsenkungen verlangen Gegenmaßnahmen

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland will die Deutsche Telekom bis 2010 insgesamt 5 Milliarden Euro Kosten einsparen. Die Zeitung bezieht sich auf Informationen, die sie von unternehmensnahen Personen erhielt. Sparen will man dem Bericht zufolge im Bereich Vertrieb, IT-Systeme und Verwaltung.

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Besonders im Bereich der Vertriebs- und Verwaltungskosten, die sich 2005 auf rund 19 Milliarden Euro beliefen, ließe sich noch viel Sparpotenzial realisieren. Die Deutsche Telekom hatte bereits mitgeteilt, dass es ein Sparprogramm geben wird, doch erstaunt die Höhe der jetzt ins Spiel gekommenen 5 Milliarden Euro.

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Im November 2005 teilte die Deutsche Telekom mit, dass man den Personalbestand bis zum Ende des Jahres 2008 insgesamt um 32.000 Stellen reduzieren will. Dass dies noch nicht unbedingt das Ende der Fahnenstange darstellt, machte Vorstandschef Ricke bereits Mitte August in einem Interview mit dem Focus deutlich.

Auf Grund der Abwanderungen der Kunden im Festnetz, das für die Deutsche Telekom das Kerngeschäft ist, schloss das Unternehmen weitere Stellenstreichungen nicht aus. Niemand könne ausschließen, dass der Personalabbau auch 2009 weitergeht, sagte Konzernchef Kai-Uwe Ricke damals im Interview mit dem Focus.

Von den kolportierten 5 Milliarden Euro Einsparungen hätte man allerdings erst die Hälfte benannt, so die FTD. Aus welchen Bereichen die andere Hälfte kommen soll, ist derzeit unbekannt.

Die schlechten Bilanzzahlen, eine Umsatzstagnation im heimischen Festnetz sowie eine stete Kundenabwanderung setzt die Telekom-Spitze unter Druck. Ende August 2006 kündigte die Telekom daraufhin schon massive Preissenkungen von bis zu 30 Prozent an. Kern des neuen Angebotes sind neben den Mobilfunktarifen von T-Mobile Paketangebote aus Telefonie und Internet der Festnetzsparte T-Com.

Das nun bekannt gewordene Sparprogramm soll die durch die Preissenkungen zu erwartenden Umsatzrückgänge abfangen, um die Cash-Flow-Situation des Unternehmens nicht zu verschlechtern. Für die Telekom sind hohe Kapitalflüsse und eine stabile Dividende auch in Zukunft von höchster Wichtigkeit, so Ricke.



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Mike 10. Sep 2006

Ich arbeite in einem privaten Postdienst und kann aus einem anderen Bereich nur sagen...

wushu 09. Sep 2006

Woche oder gar nicht - Mentalität - die könnten sie sich auch sparen. Auch die...

Aha 08. Sep 2006

Wiso dumm? Wieso sinn- und einfallslos? Kannst Du begründen warum in diesem ebreich...

Telekomiker 08. Sep 2006

Früher als Telekom noch die Post war und die Mitarbeiter noch Beamten waren sagte man...

Mülli 08. Sep 2006

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_159516 Ist immer dasselbe Spiel. Erst als...


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