Flacher 30-Zoll-Monitor jetzt auch von HP
Dass sich das Unternehmen mit dem Preis so bedeckt hält, dürfte an den jüngsten Preissenkungen bei Apple und Dell liegen. Deren Monster-Monitore sind inzwischen zu Preisen um 2.000,- Euro erhältlich. Auch ein US-Preis für den "LP3065" steht noch nicht fest.
Offenbar verbaut HP ein anderes Panel als Apple und Dell, bei deren 30-Zöllern sind nur 14 Millisekunden Schaltzeit geboten. Dafür sind sie mit 400 Candela pro Quadratmeter und einem Kontrast von 700:1 etwas heller, aber nicht so kontrastreich. Da Helligkeit und Kontrast bei TFTs selten getrennt voneinander regelbar sind, dürfte das HP-Gerät insgesamt vermutlich heller leuchten als die Modelle von Apple und Dell.
Die Auflösung der 30-Zoll-TFTs ist bei allen Geräten mit 2.560 x 1.600 Pixeln gleich. Da ein DVI-Anschluss nur bis zu 1.920 x 1.200 Pixeln übertragen kann, sind für die Monitore Grafikkarten mit Dual-Link-Fähigkeit nötig. Dabei wird der herkömmliche DVI-Stecker verwendet, der Dual-Link-Port hat aber die doppelte Bandbreite. Der LP3065 von HP hat gleich drei dieser DVI-Eingänge, so dass drei Rechner mit voller Auflösung angeschlossen werden können.
Es ist nicht bekannt, ob der Monitor über einen USB-Hub oder gar Firewire-Ports verfügt, wie dies das Apple-Gerät tut. Integrierte Lautsprecher hat der HP jedenfalls nicht, da Hewlett-Packard als Option bereits einen "Speaker-Bar" anpreist.
Wann HP das Gerät auf den europäischen Markt bringt, steht noch nicht fest, es soll aber auf jeden Fall auch hier zu Lande erscheinen.
- Anzeige Hier geht es zu den besten Monitoren bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.