Interview: Ownloads - Eine Chance für Video-Downloads?

Golem.de: Was ist mit den Inhalten? In der Startphase blieb das Angebot weitgehend statisch, während man als Kunde immer wieder neugierig in der in2movies-Software nachschaute, ob es was Neues gibt.

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Brunner: Ja, das war die Betaphase, wir haben in der Betaphase das Angebot nicht weiter ausgebaut. Wir haben aber gemerkt, dass die Leute schauen, was es Neues gibt. Wir haben also eine Bindung der Leute an den Client, was schon eine schöne Sache ist. Jetzt haben wir das Angebot ausgeweitet, im April hatten wir ca. 300 Titel, nun sind es rund 800. Da sind Spielfilme und TV-Serien, das war jetzt ein erheblicher Sprung, es wird noch mehr werden.

Golem.de: Haben Sie schon überlegt, mehrsprachige Videos zum Download anzubieten? Mit Originalton und Übersetzung?

Brunner: Ja, aber dadurch, dass in Deutschland 95 Prozent der DVD-Nutzer lediglich die deutsche Sprachfassung wünschen, fangen wir erstmal damit an. Sicherlich, zu den fünf Prozent gehören ganz viele von den Menschen, mit denen wir hier immer wieder reden. [Anm. der Red: gemeint sind Journalisten] Wenn wir die entsprechende Größe haben, wird das sicherlich etwas sein, das kommt. Aber momentan stellen wir natürlich etwas breiter auf. Weil wir auf Grund der Rechtebasis ja auch ein Angebot für den deutschsprachigen Raum sind.

Golem.de: Vermutlich ist es nicht so einfach, die entsprechenden Lizenzen zu erwerben? Muss mit jeder einzelnen Länderabteilung geredet werden?

Brunner: Ja, es geht um die Sprachfassungen. Das eine sind jetzt die Ländergrenzen und das andere die Sprachfassungen. Die gleiche Frage stellt sich beim Bonusmaterial. Da kommt es einfach darauf an, dass wir eine kritische Masse haben. Wir müssen den Leuten erst verständlich machen, dass es Ownloads gibt und da verwenden wir unsere Kraft drauf. Dann, wenn wir eine Masse haben, werden sicherlich gewisse Features folgen.

Golem.de: Wie sieht es denn mit der Bildqualität aus? Im Vergleich zur DVD sehen die in2movies-Filme wegen ihrer niedrigeren Auflösung nicht so gut aus.

Brunner: Sie haben natürlich immer einen Trade-Off zwischen der Auflösung, den verfügbaren Bandbreiten in den Haushalten, der Zeit, die man braucht um Videos herunterzuladen - und mit diesen Trade-Offs müssen Sie umgehen. Wir denken, wir haben eine vernünftige Dateigröße die man mit den heute im Markt verfügbaren Anschlüssen auch nutzen kann. Zugleich können die Leute mit der Auflösung zufrieden sein. Man kann auch am Encoding noch arbeiten und an dieser Stelle wollen wir uns ständig weiterentwickeln, denn die Bandbreitenlandschaft da draußen wird sich natürlich verändern.

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odoggy 11. Sep 2006

Der absolute Oberkracher ist, in dem Zusammenhang, ein Eintrag in der FAQ bei www...

filmfreund 10. Sep 2006

die idee sich einen film herunterladen zu können statt nach einem viertelstündigen...

Jens Rothaug 10. Sep 2006

Ich bin der Meinung das eis in diesem Staat nun langsam zuweit geht, die Richter in...

Crazy Iwan 10. Sep 2006

Vor allendingen: Welcher Markt? So lange ein Download 7 Euro kostet, ich beim Media-Markt...

uuuulf 10. Sep 2006

wenn 7 euro für dich ok sind, dann schau mal öfters die prospekte von elektromärkten ect...



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