Droht Vista das DNS-System zu überlasten?

DNS-Erfinder warnt vor ernsthaften Konsequenzen, andere Experten wiegeln ab

Windows Vista könnte das Internet ins Wanken bringen, befürchtet Paul Mockapetris, der als Erfinder des DNS-Systems gilt. Da Vista auch IPv6 unterstützt, würden sich die DNS-Anfragen der entsprechenden Systeme erhöhen, was die heute oft am Rande ihrer Kapazitätsgrenze laufenden DNS-Server überlasten könne, wird Mockapetris von CNet zitiert.

Artikel veröffentlicht am ,

Mockapetris befürchtet vor diesem Hintergrund ernsthafte Konsequenzen, das Internet werde langsam und zähflüssig, schreibt CNet. Microsoft räumt zwar ein, dass Vista den DNS-Traffic erhöhen werde, aber nicht in einer solch extremem Art und Weise. Auch andere Experten hätten Microsofts Auffassung bestätigt, so CNet. Ganz allein mit seiner Meinung sei Mockapetris aber nicht, auch wenn andere die ernsthaften Konsequenzen nicht sehen.

Stellenmarkt
  1. Administrator ServiceNow (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, München
  2. IT-Produktmanager (m/w/d) SAP
    Bayerische Versorgungskammer, München
Detailsuche

Das Domain Name System (DNS) sorgt dafür, dass ein Domain-Name in eine IP-Adresse umgesetzt wird. Mit der neuen Version des Internetprotokolls - IPv6 - gibt es aber auch neue IP-Adressen, so dass ggf. zwei Anfragen an das DNS-System notwendig sind.

Mit Vista bekommt Windows Unterstützung für IPv6 und wird zusätzlich DNS-Anfragen stellen, um herauszufinden, welches Protokoll beim Zugriff auf eine Webseite genutzt werden soll. Da IPv6 aber noch kaum genutzt wird, werde Vista in aller Regel zwei DNS-Anfragen stellen, eine für IPv6 und eine für IPv4, so die Befürchtung von Mockapetris. Microsoft sieht dies anders, eine Verdopplung werde es nicht geben, da Systeme, die ohne IPv6-Adresse konfiguriert sind, auch keine IPv6-Anfragen stellen werden.

David Ulevitch, Chef des freien DNS-Anbieters OpenDNS, bezeichnete die Aussagen von Mockapetris gegenüber CNet als "FUD" ("Fear, Uncertainty and Doubt").

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Hans 12. Sep 2006

Naja aber Klasse A,B,C,D Netzwerke gibt es seit CIDR und seiner Einführung 1993 schon ne...

CDJM 08. Sep 2006

Wäre doch OK. Kein Internet -> kein TCPA -> kein DRM -> alle happy? Dann können wir...

timae 08. Sep 2006

Stimmt da war doch was mit IPv4 in v6 Rahmen packen. Naja da merkt man das man viel...

IPv99 07. Sep 2006

Ohne Nutzer die Anfragen senden? Ich glaube ohne Menschen ist den Tehcnikern die gesamte...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Echo Show 15 249,99€ • eero 6 Wifi 6 System 3er-Pack 299€ • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /