Eclipse soll für Linux-Anwender attraktiver werden
Zwar sei Eclipse an sich sehr erfolgreich, jedoch nicht in der Linux-Welt, heißt es in dem Vorschlag(öffnet im neuen Fenster) . Dies liege unter anderem daran, dass Eclipse bei weitem nicht so Linux-freundlich sei, wie man meinen könnte. Eine Arbeitsgruppe soll dies ändern.
So soll Eclipse die unter Linux verbreiteten Paketformate wie RPM und DEB unterstützen und sich besser in das System integrieren. Dazu zählt die Unterstützung für Systembibliotheken, Build-Techniken wie die GNU-Autotools, aber auch die Integration von Man-Hilfeseiten und des Fehlermeldungssystems Bugzilla. Eine bessere Unterstützung von Skriptsprachen wie Perl und Python führt der Vorschlag ebenfalls auf.
Durch die mangelnde Integration würden sich Entwickler unter Linux derzeit häufig gegen Eclipse entscheiden. Im Zuge der besseren Linux-Integration sind daher auch Marketing-Maßnahmen geplant, um Programmierern die Entwicklungsumgebung schmackhaft zu machen.
Die Eclipse Foundation wird nun darüber entscheiden, ob der Vorschlag angenommen wird und das Eclipse-on-Linux-Projekt damit offiziell seine Arbeit aufnehmen kann.
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