Motorola-Handys bleiben Design-Handys
Anders als Samsung und Nokia setzt Motorola aktuell nicht auf Festplatten-Handys, sondern auf den Einsatz immer größerer Speicherkarten. Derzeit unterstützen die Modelle Karten mit bis zu 1 GByte.
Überhaupt scheint die Devise zu lauten: auf das Kerngeschäft konzentrieren. Während Nokia gerade ein Musikportal gekauft hat und ausbaut, hat Motorola angeblich keine Ambitionen, in diesem Bereich aktiv zu werden. Vielmehr wollen die Amerikaner die Netzbetreiber unterstützen, die im Musikbereich inzwischen teilweise erfolgreicher agieren als reine PC-Download-Portale.
Auch GPS ist für Motorola derzeit kein Thema. Für das Linux-Smartphone A780 soll es beispielsweise keinen Nachfolger geben.
Motorola will also mit Schönheit nach vorne kommen. Die Führungsposition ist jedoch noch ein gutes Stück entfernt. Im kürzlich abgelaufenen zweiten Quartal 2006 erreichte Nokia auf dem Handy-Weltmarkt einen Anteil von 33,6 Prozent, während Motorola bei 21,9 Prozent steht und damit nach wie vor den zweiten Rang innehat.
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