Motorola-Handys bleiben Design-Handys

iTunes und GPS kein Thema

Motorola hat verraten, welche Pläne der Konzern für die Zukunft hat und mit welchen Geräten er diese Ziele erreichen will. Fernziel ist, Nokia eines Tages von der Pole Position zu verdrängen und damit die Nummer eins im Handymarkt zu werden. Dabei steht weniger die Technikführerschaft im Vordergrund als vielmehr der Design-Gedanke. So arbeiten die Amerikaner derzeit noch an einem Handy mit 3-oder 5-Megapixel-Kamera, während andere Hersteller wie Nokia, Samsung oder LG derartige Geräte bereits auf den Markt gebracht haben.

Artikel veröffentlicht am , yg

Motorola RIZR
Motorola RIZR
Derzeit verfügen das KRZR, das im Oktober 2006 in den Handel kommen soll, und das RIZR, das für Ende 2006 angekündigt wurde, nur über eine 2-Megapixel-Kamera. Auch das von Motorola als BlackBerry-Konkurrent platzierte Moto Q soll erst Anfang 2007 kommen.

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Anders als Samsung und Nokia setzt Motorola aktuell nicht auf Festplatten-Handys, sondern auf den Einsatz immer größerer Speicherkarten. Derzeit unterstützen die Modelle Karten mit bis zu 1 GByte.

Motorola KRZR
Motorola KRZR
Die Kooperation mit Apple rückt derzeit in den Hintergrund, Motorola distanziert sich von iTunes. Die iTunes-Software wird zwar weiterhin mit dem ROKR II ausgeliefert, doch darüber hinaus wird nicht weiter in iTunes investiert. Der Nachteil der Software: Das Programm kann nicht mehr als 100 Songs verwalten. Inzwischen glaubt Motorola, dass der Kunde diese Begrenzung nicht akzeptiert.

Überhaupt scheint die Devise zu lauten: auf das Kerngeschäft konzentrieren. Während Nokia gerade ein Musikportal gekauft hat und ausbaut, hat Motorola angeblich keine Ambitionen, in diesem Bereich aktiv zu werden. Vielmehr wollen die Amerikaner die Netzbetreiber unterstützen, die im Musikbereich inzwischen teilweise erfolgreicher agieren als reine PC-Download-Portale.

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Auch GPS ist für Motorola derzeit kein Thema. Für das Linux-Smartphone A780 soll es beispielsweise keinen Nachfolger geben.

Motorola will also mit Schönheit nach vorne kommen. Die Führungsposition ist jedoch noch ein gutes Stück entfernt. Im kürzlich abgelaufenen zweiten Quartal 2006 erreichte Nokia auf dem Handy-Weltmarkt einen Anteil von 33,6 Prozent, während Motorola bei 21,9 Prozent steht und damit nach wie vor den zweiten Rang innehat.

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