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Debian löst Cdrtools ab

Fork Cdrkit soll in Etch enthalten sein. Die Cdrtools werden in den meisten Linux-Distributionen zum Brennen von CDs genutzt. Ein Lizenzstreit veranlasste die Debian-Entwickler jedoch dazu, einen Fork zu starten. Das Cdrkit benannte Programm befindet sich nun aktiv in der Entwicklung und soll auch in der nächsten Debian-Version 4.0 enthalten sein.
/ Julius Stiebert
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Die Debian-Entwickler hatten bereits angekündigt, im Rahmen des Debburn-Projektes die Cdrtools weiterzuentwickeln. Mit Cdrkit steht nun die erste Version bereit, die auch in den Unstable-Zweig der Distribution hochgeladen wurde und dort bald verfügbar sein dürfte. Allerdings soll die Version wohl auch noch in die nächste Version Debian 4.0 alias Etch gelangen und die Cdrtools dort ersetzen.

Die Programmierer hoffen nun, dass sich auch Entwickler anderer Distributionen an dem Projekt beteiligen, so dass Cdrkit so etwas wie der offizielle Nachfolger der Cdrtools werden kann. Gentoo(öffnet im neuen Fenster) gab seine Mitarbeit beispielsweise schon bekannt. Cdrkit setzt auf die letzte GPL-Version der Cdrtools und nutzt mit CMake ein neues Build-System.

Ärger um die Cdrtools gab es kürzlich, da der Autor Jörg Schilling nach und nach Teile der Software unter Suns Common Development and Distribution License (CDDL) stellt, welche die Free Software Foundation als inkompatibel zu der GNU General Public License (GPL) ansieht. Da so aber GPL- und CDDL-Code miteinander verbunden werden, halten die Debian-Entwickler die Cdrtools für unfrei und damit nicht für ihre Distribution geeignet.

Etwas Ähnliches passierte bereits mit XFree86, das auf Grund einer Lizenzänderung in den gängigen Linux-Distributionen schnell durch den Fork X.org ersetzt wurde.


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