Abo
  • Services:
Anzeige

Freie OCR-Software von Google

Tesseract-Software wurde von Hewlett-Packard entwickelt

Google hat die OCR-Software Tesseract als Open Source freigegeben. Die ursprünglich von Hewlett-Packard entwickelte Software ist allerdings nur eine rohe Engine, kommt also ohne Benutzeroberfläche daher. Auch fehlen ihr einige Funktionen, Google plant jedoch, Tesseract weiter zu verbessern.

Die unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlichte OCR-Engine (Optical Character Recognition) tauchte bereits vor einiger Zeit bei Slashdot auf, wurde aber erst jetzt von Google offiziell angekündigt. Tatsächlich handelt es sich dabei nicht einmal um die erste Veröffentlichung der Software als Open Source. OCR-Software wird zur elektronischen Texterkennung eingesetzt.

Anzeige

Vielmehr wurde Tesseract zwischen 1985 und 1995 von Hewlett-Packard entwickelt, die sich dann aber aus dem OCR-Geschäft zurückzogen. Also entschloss sich die Firma später, Tesseract zusammen mit der Universität Nevada als Open Source zu veröffentlichen. Dies geschah auch, die Universität bat Google aber um Hilfe bei einigen Fehlern.

Nach weiterer Arbeit an dem Programm erklärte Google die Software nun als stabil genug und veröffentlichte sie erneut. Tesseract ist dabei allerdings nur eine Engine, die ohne Benutzeroberfläche auskommt. Ferner unterstützt sie nur englische Dokumente und kann das Seiten-Layout nicht analysieren, was bei mehrspaltigen Texten zu Problemen führt. Bei Graustufen und Farben kommt es ebenfalls zu Problemen und die Software sei keinesfalls mit kommerziellen Lösungen vergleichbar, so Google.

Das Google Code Blog verweist aber gleich auf eine Stellenanzeige, mit der der Suchmaschinenanbieter OCR-Spezialisten sucht. Mit weiteren Verbesserungen der Software kann also gerechnet werden.

Tesseract 1.0 steht ab sofort bei Sourceforge zum Download bereit. Die Installation wird in der im Archiv enthaltenen Anleitung erklärt, zumindest auf Unix-Systemen sollte sich Tesseract kompilieren lassen.


eye home zur Startseite
blablab 19. Mai 2008

naja, das ist relativ. z.B. ist gmail nicht mehrbenutzer fähig.

Dr.M.D.Naddaf 19. Mai 2008

asdfghjklöä 05. Sep 2006

Mal ganz abgesehen davon das google eventuell das böseste etwas der Welt sein könnte und...

Jörg Dennis Krüger 05. Sep 2006

Auch zu Stasi-Zeiten gab es schon recht gute OCR-Software. Aber die hatten wohl nicht die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Neu-Ulm oder Mannheim
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  4. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt, Berlin, Dresden


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 74,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. GTA 5

    Goldener Revolver für Red Dead Redemption 2 versteckt

  2. Geldwäsche

    EU will den Bitcoin weniger anonym machen

  3. Soziale Medien

    Facebook-Forscher finden Facebook problematisch

  4. Streit um Stream On

    Die Telekom spielt das Uber-Spiel

  5. US-Verteidigungsministerium

    Pentagon forschte jahrelang heimlich nach Ufos

  6. Age of Empires (1997)

    Mit sanftem "Wololo" durch die Antike

  7. Augmented Reality

    Google stellt Project Tango ein

  8. Uber vs. Waymo

    Uber spionierte Konkurrenten aus

  9. Die Woche im Video

    Amerika, Amerika, BVG, Amerika, Security

  10. HTTPS

    Fritzbox bekommt Let's Encrypt-Support und verrät Hostnamen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kingdom Come Deliverance angespielt: Und täglich grüßt das Mittelalter
Kingdom Come Deliverance angespielt
Und täglich grüßt das Mittelalter

E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
E-Golf auf Tour
Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
  1. Fuso eCanter Daimler liefert erste Elektro-Lkw aus
  2. Sattelschlepper Thor ET-One soll Teslas Elektro-Lkw Konkurrenz machen
  3. Einkaufen und Laden Kostenlose Elektroauto-Ladesäulen mit 50 kW bei Kaufland

Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test: Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
Alexa-Geräte und ihre Konkurrenz im Test
Der perfekte smarte Lautsprecher ist nicht dabei
  1. Alexa und Co. Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern
  2. Smarte Lautsprecher Google unterstützt indirekt Bau von Alexa-Geräten
  3. UE Blast und Megablast Alexa-Lautsprecher sind wasserfest und haben einen Akku

  1. Re: EG reloaded...

    User_x | 04:08

  2. Re: Witzlos

    User_x | 03:57

  3. Re: Ich lach mich schlapp

    User_x | 03:55

  4. Da hat der Apple-Vertreter sein Gehalt aber...

    SangsisuLangen | 03:54

  5. Re: Wie lange hält ein Tablet?

    SangsisuLangen | 03:40


  1. 14:17

  2. 13:34

  3. 12:33

  4. 11:38

  5. 10:34

  6. 08:00

  7. 12:47

  8. 11:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel