Winziger Videorekorder zeichnet auf Flashspeicherkarten auf

Videokonvertierung für mobile Geräte im Kartenleser-Format

SanDisk stellt auf der Internationalen Funkausstellung 2006 in Berlin mit dem V-Mate einen Videorekorder vor, der das eingespielte analoge Material direkt auf Speicherkarten schreibt. Die entstandenen digitalen Videos sollen für Mobiltelefone, PDAs, die Sony PSP und andere tragbare und stationäre Geräte geeignet sein.

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Der Sandisk V-Mate sieht wie ein Kartenlesegerät aus. Er verarbeitet Composite-Videosignale samt Ton und kann auch per USB an den Rechner angeschlossen werden. Einen eigenen Fernsehtuner enthält der V-Mate nicht. Das Gerät schluckt die Speicherkartentypen SD, MMC, MMCplus, MMCmobile, SDHC, MiniSDHC, MicroSDHC, Memory Stick PRO, Memory Stick Duo und Memory Stick PRO Duo.

Sandisk V-Mate
Sandisk V-Mate
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Das Gerät soll diverse Formate inkl. MPEG4 speziell für unterschiedliche Geräte aufzeichnen und bis zu 3,5 Stunden Videomaterial (544 Kilobit/s) in ein GByte Speicherplatz zwängen. Neue Codecs und Profile für mobile Endgeräte lassen sich über ein Firmware-Update nachreichen, das zunächst auf eine Speicherkarte gespielt werden muss. Der V-Mate arbeitet auch als Kartenleser, kann digitalisiertes Video aber nicht über USB an den Rechner durchreichen. Die maximale Ausgabeauflösung gibt der Hersteller mit 640 x 480 Pixeln an.

Auswahl des Formats
Auswahl des Formats
Die Einrichtung inkl. Auswahl des Codecs für das Zielgerät erfolgt einmalig über den Fernseher. Danach kann das Gerät an eine beliebige Videoquelle angeschlossen werden und ist nicht auf den TV angewiesen. Im Lieferumfang ist eine Fernbedienung sowie ein Infrarot-Sender enthalten, mit dem Geräte wie Set-Top-Boxen zeitgesteuert und Programme gewechselt werden können. Damit sind programmierte Aufnahmen möglich.

Oben Original, unten Handy-Video
Oben Original, unten Handy-Video
In den USA soll der V-Mate ab Oktober 2006 für knapp 130,- US-Dollar verkauft werden, in Deutschland kommt das Gerät zur gleichen Zeit mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 115.- Euro auf den Markt. SanDisk will auch Bundles anbieten, bei denen nach dem Kauf eines V-Mate eine 1-GByte-Karte in den Formaten SD, miniSD oder MS-Duo für rund 20.- Euro bestellt werden kann.

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Nachrichten von gestern heute auf dem Handy
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Auf der IFA zeigte SanDisk den V-Mate im Betrieb und digitalisierte ein Video für das Nokia N80, auf dem der Clip auch problemlos wiedergegeben werden konnte. Weitere Profile sind bereits für Windows-Mobile-PDAs, den Treo 650 von Palm und Sonys PSP vorhanden - im letzten Fall aber nur für die von Sony vorgesehene Auflösung von 320 x 240 Pixeln.

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