Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Toshiba bringt USB-Stick mit U3 und 16 GByte

Neues Laufwerk mit Flash-Speicher ab Dezember 2006. Nach vielen Herstellern, die ihre Flash-Produkte bereits seit einem Jahr mit der Mobilitätsfunktion U3 anbieten, steigt nun auch Halbleiter-Riese Toshiba in diesen Markt ein. Um hier noch aufzufallen hat man gleich den mit 16 GByte bisher größten U3-Stick konstruiert.
/ Nico Ernst
18 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

U3-Sticks können, anders als herkömmliche Speicherriegel, bestimmte Anwendungen direkt von ihrem Speicher aus ausführen, ohne dass diese unter Windows ab Version 2000 oder MacOS X eine Installation benötigen würden. Unter den speziellen U3-Anwendungen finden sich Webbrowser, Instant-Messenger, aber auch komplette Office-Pakete, die sich so an jedem Computer mit USB-Port mit den persönlichen Einstellungen nutzen lassen.

Nachdem zunächst die U3-Erfinder M-Systems und SanDisk diesen Markt bearbeitet haben, steigen zunehmend auch andere Hersteller, wie in Deutschland Hama, in das Geschäft mit den personalisierten USB-Sticks ein. In Japan versucht es nun Toshiba, und hat sich dafür ein Rekordstäbchen zusammengelötet, das ganze 16 GByte Speicher bieten soll. Es ist ab Ende Dezember nur in Japan, und dort auch nur über Toshibas bunten Online-Vertrieb Shop1048(öffnet im neuen Fenster) zu haben - und auch nur als "limited edition", wobei bisher weder Preis noch Höhe der Auflage bekannt sind.

Das gilt auch für die ab Ende November - ebenfalls vorerst in Japan - verfügbaren anderen U3-Sticks, die Toshiba unter dem Namen "TransMemory" anbietet. Sie sind in Kapazitäten von 512 MByte bis 4 GByte geplant. Wie auch die 16-GByte-Variante arbeiten diese Speicherstifte mit einem USB-2.0-Port, Angaben zur Geschwindigkeit machte Toshiba noch nicht. Ebenso ist derzeit nicht abzusehen, ob die Sticks in Europa erhältlich sein sollen.


Relevante Themen