Lost Planet - Ein Shooter in eisiger Umgebung

Lost Planet
Auf die Frage, wie das Verhältnis zwischen Shooting und Action sei, erklärt Ohguro: "Ich würde sagen, erst gab es die Shooting-Idee, dann kam das bisschen Action dazu." Ergo ist der Multiplayer-Modus von großer Bedeutung. Bis zu 16 Spieler können online gegeneinander antreten, in drei Modi: 1. jeder gegen jeden, 2. das Aufstellen von Teams und 3. einer gegen alle. Im Einzelspieler-Modus wirkte das Spiel sehr linear ohne viele Alternativen bei der Bewegung durch die Landschaft.

Lost Planet
Die Schneelandschaften stellen nicht die einzigen Orte dar, es müssen auch verlassene Gebäude oder Höhlen inspiziert werden. Auch wärmere Gebiete gehören zum Setting. "Also ist für alles gesorgt", sagt Ohguro. Allerdings lag ihm viel daran, den Planeten als Eiswüste zu kreieren, schließlich ist er ein leidenschaftlicher Skifahrer. Seinen Urlaub verbringt er daher im Norden Japans. "Ich liebe diese Landschaft", die außerdem viele Möglichkeiten für das Gameplay eröffne. Wie kompliziert das Leben im Schnee mitunter für den Spieler sein kann, lässt sich zurzeit nur erahnen. Denkt man jedoch an seine eigenen Erfahrungen beim Skifahren, dürfte klar sein, dass so manche Kampfsituation durchaus brenzlig werden dürfte, sobald man im Schnee stecken bleibt.

Lost Planet
Laut Capcom haben bereits über 400.000 Xbox-360-Besitzer die Single-Player-Demo von Lost Planet heruntergeladen, was auch ein Grund dafür sein durfte, weshalb dem Game vorab schon so hohe Aufmerksamkeit geschenkt wird. Weitaus wichtiger ist allerdings, dass neben Ohguro im Team weitere Größen der obersten Liga der japanischen Entwicklerszene rumwerkeln: Keiji Inafune, Jun Takeuchi und Shin Kurosawa sitzen an vorderster Front in der ambitionierten Produktion, die laut Ohguro vom Kinostreifen Starship Troopers inspiriert ist.
Allerdings verwundert es, dass diese Köpfe, auf deren Konto sowohl Teile der Onimusha- als auch der Resident-Evil-Reihe gehen, mit Lost Planet ein über weite Strecken westliches Game im Stil von Halo produzieren. Und das auch noch für ein System wie die Xbox 360, das in Asien ja nun wirklich kein Renner ist. Ob das ein Beleg für die wachsende Konkurrenz ist - oder eher für Nachhilfe seitens Microsoft? Im Rahmen einer Präsentation auf der Games Convention wurde erklärt, man habe vor allem ein Spiel für die neue Konsolengeneration entwickeln wollen und Microsofts Konsole sei eben die erste gewesen, die zur Verfügung stand. Außerdem stehe bei Lost Planet das World-Wide-Gaming im Vordergrund - und dafür biete Xbox Live die derzeit beste Plattform.
In einer Microsoft-Beilage in einem Handelsmagazin war zu lesen, dass das Spiel am 12. Januar 2007 erscheinen werde. Capcom selbst nannte nur den Anfang 2007 als Zeitraum. [von Frank Magdans]
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!!!
Nicht direkt cool, aber Exclusiv *g
Lol....wieviele Leute werden verklagt, weil sie im Internet Filme/Musik saugen, ob die...
Wieso? Ist doch sehr realistisch... für japanische Verhältnisse halt. Bei uns fliegen ja...