Dell ruft noch mehr Sony-Akkus zurück

Zwei neue Seriennummern betroffen

Von Dells Rückruf für insgesamt 4,1 Millionen Notebook-Akkus des Herstellers Sony sind auch Geräte betroffen, die bisher als unverdächtig galten. Dell bestätigte gegenüber Golem.de, den Katalog der Seriennummern um zwei Einträge erweitert zu haben.

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Wie ein Dell-Sprecher aber betonte, erhöht sich die Zahl der zurückgerufenen Stromspender nicht, ebenso sind jetzt nicht andere als die bisher bekannten Akkus zurückgerufen worden. Sony hatte die beiden Seriennummern J1524 und OR331 schlicht vergessen anzugeben. Sie stehen jetzt in Dells Liste der zurückgerufenen Modelle. Laut Dell stammen Akkus mit dieser Aufschrift aus derselben Charge wie die bisher als gefährlich eingestuften Geräte - es werden also nicht noch mehr Akkus als bisher zurückgerufen, es war bislang nur noch nicht bekannt, welche der verschiedenen Seriennummern insgesamt betroffen sind. Sony habe, so Dell, die gesamte Charge der Akkus zurückgerufen.

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Damit empfiehlt es sich für Besitzer von Dell-Notebooks, die Rückruf-Webseite nochmals aufzusuchen und die dortigen Seriennummern mit denen des eigenen Akkus zu vergleichen. In einem zweiten Schritt kann dann über ein Formular das Austauschgerät direkt bestellt werden, der betroffene Akku kann bis zum Eintreffen des Ersatzes beim Kunden verbleiben. Dell warnt jedoch ausdrücklich davor, die zurückgerufenen Energiespeicher weiter zu verwenden. Auch Apple hatte kurz darauf seine von Sony bezogenen Akkus zurückgerufen, dort gibt es aber keine zuvor nicht als betroffen bekannten Seriennummern, teilte ein Apple-Sprecher mit.

Dell hatte am 15. August 2006 sein Rückrufprogramm gestartet, von dem nahezu alle Notebook-Linien der vergangenen zwei Jahre betroffen sind. Die fehlerhaften Akkus können sich überhitzen und stellen eine Brandgefahr dar. Der PC-Hersteller will sie allesamt für den Kunden kostenlos austauschen. Sony, welche die Akkus gefertigt hatten, rechnet für sein Unternehmen mit Kosten von rund 200 Millionen Euro durch diesen Rückruf.

Nachtrag vom 31. August 2006, 15:09 Uhr:
Wie Dell nach Erscheinen dieser Meldung mitteilte, sind von den zwei neuen Seriennummern 63 Akkus in Deutschland bei 9 Kunden betroffen. Mit diesen Kunden habe Dell bereits Kontakt aufgenommen, und den Austausch in die Wege geleitet. Das Unternehmen geht nicht davon aus, dass weitere Ergänzungen der Seriennummern erfolgen werden.

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