Neuer ATI-Chipsatz Xpress 1250 für Intel-Notebooks

Vista-ready und mit Videotechnologie Avivo

Entgegen den nicht verstummen wollenden Gerüchten, dass sich ATI aus dem Markt der Chipsätze für Intel-Prozessoren zurückziehen wolle, hat die neue AMD-Tochter jetzt ihren Chipsatz Radeon Xpress 1250 vorgestellt, der bis zum mobilen Core 2 Duo alle aktuellen Intel-CPUs unterstützt.

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Xpress 1250 heißt dabei aber nur die Northbridge, welche die Verbindung zwischen Prozessor, Hauptspeicher und PCI-Express-Geräten herstellt. Der Baustein enthält außerdem noch einen Grafikkern, der bis zu 512 MByte des Arbeitsspeichers, der bis zu effektiv 800 MHz per DDR-2 schnell sein darf, für die Grafik verwenden kann. Dabei ist Kompatibilität zu DirectX 9 inklusive des Shader Model 2.0 geboten. Benchmarks legte ATI noch nicht vor, spricht aber von einer neuen Leistungsklasse für integrierte Grafik bei Notebooks - und kompatibel zu Windows Vista mit seiner 3D-Oberfläche "Aero" soll der 1250 auch sein.

Wenn diese Grafikleistung nicht reicht, kann der Chipsatz über eine x16-Verbindung per PCI-Express auch einen externen Grafikprozessor ansprechen. Um dabei Strom zu sparen, kann die Zahl der aktiven PCIe-Lanes dynamisch reduziert werden. Je nach Aufteilung der Lanes sind auch sechs x1-Geräte möglich.

ATI ist besonders stolz auf seine Video-Technologie "Avivo", die mit eigenen Windows-Treibern den Grafikkern zur Beschleunigung von Formaten wie MPEG-2, H.264 und WMV9 nutzt. Dabei soll die Prozessor-Last besonders gering ausfallen, auch wenn beispielsweise über eine externe TV-Karte am Notebook digitales Fernsehen aufgezeichnet wird. Dazu passt, dass der Xpress 1250 neben analogem TV, VGA und DVI auch einen HDMI-Port samt HDCP zur Verfügung stellen kann.

Die übliche Peripherie eines Notebooks steuert beim Xpress 1250 die schon länger bekannte Southbridge SB600. Der Chip kann recht viel, welche Ein/Ausgabe-Funktionen aber wirklich genutzt werden, bestimmt der Notebook-Hersteller. Möglich sind jedenfalls zehn USB-2.0-Ports, vier SATA-Kanäle und ein paralleler ATA-Kanal. Über eine integrierte Ethernet-Schnittstelle verfügt die SB600 nicht, und auch nach einem WLAN-Modul muss man sich bei anderen Herstellern umsehen.

ATI liefert nach eigenen Angaben den Chipsatz ab sofort aus, in Japan will ihn unter anderem NC in einem nur für den dortigen Markt gedachten Notebook erstmals einsetzen.

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