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Millimeter-Arbeit: Neue flache Samsung-Handys

Zwei HSDPA-Mobiltelefone und ein UMTS-Modell. Samsung hat drei neue Mobiltelefone der Ultra Slim Edition vorgestellt. Die Serie zeichnet sich durch sehr flach gebaute Handys aus. Als HSDPA-Handy kommt das Modell 13.8 mit 3-Megapixel-Kamera daher, bei dem 11.8 handelt es sich um ein HSDPA-Handy mit 2 Megapixeln für die Fotografie. Das dritte Modell ist mit UMTS und 2-Megapixel-Kamera die bescheidenste unter den drei Neuvorstellungen. Die beiden HSDPA-Neulinge sind mit der Software uTrack ausgestattet, die bei Diebstahl helfen soll, das Handy wieder aufzuspüren.
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Die Hauptnamen der Ultra-Slim-Geräte entsprechen der Dicke der Geräte. Gleichwohl verteilt Samsung Produktbezeichnungen nach dem bisherigen Muster. Das HSDPA-Schiebehandy 13.8 ist genau diese Anzahl an Millimetern hoch und trägt ansonsten den Namen SGH-Z720. Es ist außerdem 104,5 mm lang, 51,3 mm breit und wiegt 80 Gramm.

Die Klappausgabe 11.8 (SGH-Z620) verzeichnet entsprechend 103 x 54 x 11,8 mm und wiegt 96,5 Gramm, die 8.4-Ultra-Edition (SGH-Z370) kommt auf 112 x 50 x 8,4 mm bei 71 Gramm.

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Die 3-Megapixel-Kamera des SGH-Z720 verfügt neben einem digitalen Dreifach-Zoom auch über einen Autofokus, bei den 2-Megapixel-Kameras fehlt dieser. Das Auslösen bei schlechtem Licht erfolgt zwar schnell, doch werden die Motive nach wie vor unscharf, wenn der Portraitierte während der Aufnahme nicht explizit still hält. Weiter kommt es nach wie vor zu farblichen Abweichungen. Insbesondere sandsteinfarbene Gebäude erscheinen eine Spur zu gelb. Während das SGH-Z720 und das SGH-Z370 mit einer zweiten VGA-Kamera für Videotelefonie ausgestattet sind, fehlt diese beim Klapp-Modell SGH-Z620.

Die Displays der Ultra-Slim-Neulinge lösen alle mit 240 x 320 Pixeln auf und stellen bis zu 262.144 Farben dar. Dabei führt nicht das Topgerät SGH-Z720 mit seinem 2,1 Zoll großen Display die Liste an, sondern baubedingt das Klappgerät SGH-Z620, das ein 2,3-Zoll-Display aufweist. Im SGH-Z370 steckt ein Display mit einer Größe von 1,9 Zoll.

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Alle drei Taschentelefone sind mit einem Mediaplayer bestückt, der Videos im Format H.263 bzw. MPEG4 darstellt. Musikdateien werden als MP3, AAC, ACC+ und e-AAC+ akzeptiert. Jedes Handy verfügt über eingebaute Lautsprecher, außerdem werden kabelgebundene Ohrstöpsel mitgeliefert. Schließlich ist bei allen Modellen ein Flugmodus integriert, so dass der Nutzer die Telefonfunktion jederzeit ausschalten kann.

In den drei Mobiltelefonen steckt ein E-Mail-Client sowie ein HTML-Browser mit WAP-2.0-Unterstützung. Mit Hilfe eines Dokumentenbetrachters sollen sich Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente auf dem mobilen Begleiter betrachten lassen. Der interne Speicher beträgt jeweils 20 MByte, der mit Micro-SD-Karte erweitert werden kann.

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Die Triband-Handys verfügen alle über Bluetooth und das bei der Datenübertragung eher gemächliche USB 1.1. Hier wundert man sich, dass insbesondere ein HSDPA-Handy nicht auch bei der Datensynchronistion mit dem schnelleren USB 2.0 arbeitet. Die UMTS-Handys funken zudem in den GSM-Netzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützen GPRS sowie EDGE. Die beiden Modelle SGH-Z720 und SGH-Z620 beherrschen darüber hinaus HSDPA.

Die beiden HSDPA-Handys sind ferner mit der Software uTrack ausgestattet. Wird das Handy gestohlen und die SIM-Karte ausgetauscht, sendet das Gerät automatisch eine SMS mit der Nummer der neuen SIM-Karte an eine vorher festgelegte Telefonnummer. Damit soll sich die Spur des Handys verfolgen lassen.

Das SGH-Z720 hat zusätzlich eine Spielerei namens uGo an Bord. Sie sorgt dafür, dass der Bildschirmhintergrund automatisch ein Bild des Landes bzw. der Stadt einblendet, in der man sich gerade befindet. Golem.de hat sich auch diese Funktion näher angesehen: Während in Paris noch der Eiffelturm das Display schmückte, blendete sich in München nach dem Einbuchen in das deutsche Netz Schloss Neuschwanstein ein.

Die Akkulaufzeiten für das UMTS- bzw. HSDPA-Netz gab Samsung mit 3 Stunden für Gespräche und etwas über 10 Tage für den Stand-by-Betrieb an. Alle drei Mobiltelefone sollen im Laufe des Jahres 2007 auf den europäischen Markt kommen. Preise sind derzeit noch nicht bekannt.


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