Handy-TV: MFD peilt 40 TV-Programme per DMB an
Einen Großteil der 40 Programme will MFD anbieten, technisch sei dies schon heute machbar, erklärt Henrik Rinnert, Mitbegründer und Geschäftsführer von MFD. Seit Anfang Juni 2006 bietet MFD mit "watcha" einen kommerziellen Dienst für mobiles Fernsehen an, der von Debitel vertrieben wird. Mit einem zügigen technischen Ausbau und mehr Programmen will MFD nun weitere Vertriebspartner für "watcha" gewinnen.
Allerdings konkurriert DMB mit dem Standard DVB-H. Im Gegensatz zu DMB ist der bundesweite Start eines DVB-H-Netzes jedoch noch in der Planungsphase. Derzeit sind Lizenzen nur für die Städte Hamburg, Hannover und Berlin ausgeschrieben. Ob und ab wann eine bundesweite Ausschreibung für DVB-H beginnt, ist derzeit noch unklar.
MFD positioniert sich dabei als technologieneutraler Anbieter und bewirbt sich auch um DVB-H-Lizenzen. "Die Transporttechnologie spielt für die Nutzer von TV-Handys zukünftig ohnehin keine Rolle mehr" , meint MFD-Geschäftsführer Dr. Jens Stender. Mit geringem Aufwand lasse sich schon heute ein Mobiltelefon bauen, das beide Standards unterstützt.
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