Abo
  • Services:

Software AOL 9.0 als Badware eingestuft

Initiative geißelt fehlende Rückfragen bei Installation und Betrieb

Die Initiative "StopBadware.org", die vom "Berkman Center for Internet & Society" der Universität Harvard sowie dem Oxford Internet Institute gegründet wurde, hat die kostenlose Zugangssoftware AOL 9.0 als Badware eingestuft. Die Software erfülle die von der Organisation entwickelten Kriterien.

Artikel veröffentlicht am ,

StopBadware.org bemängelt an der Software AOL 9.0, dass sie ohne Rückfrage an den Nutzer zusätzliche Software installiert. Dazu gehören der RealPlayer, QuickTime, ein Bildschirmschoner, Pure Networks Port Magic und der Viewpoint Media Player. Während der Installation wird der Nutzer nach Angaben der Organisation nicht darüber informiert, dass diese Software ebenfalls auf die Platte geschrieben wird.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Auch die AOL Toolbar für den Internet Explorer soll ohne Rückfrage installiert werden - erst wenn er den Browser startet, wird der Anwender darüber informiert und darauf hingewiesen, dass er die Software ja auch wieder deinstallieren könne. Auch zwei Zusatzbuttons für den Internet Explorer werden ohne Rückfrage installiert.

Auch die AOL Deskbar macht sich auf dem System des Anwenders breit, der AOL 9.0 aufspielt. Dessen automatische Update-Funktion ist im Auslieferungszustand aktiviert. Man kann sie zwar abschalten, doch wird der Anwender vorher nie um Erlaubnis gefragt, ob er den Dienst überhaupt nutzen will.

Außerdem würden Pop-ups mit Update-Hinweisen eingeblendet, die nur einen Button bieten - zur Bestätigung des Vorgangs. Der sonst übliche "Abbrechen"-Button fehlt - nicht einmal das "X" zum Fensterschließen ist vorhanden.

Die Verbraucherschutz-Organisation kritisierte zudem, dass sich AOL 9.0 nicht restlos deinstallieren lässt. Die Prozesse AOLServiceHost.exe und AOLHostManager.exe laufen auch nach der eigentlichen Entfernung der Software weiter.

StopBadware.org rät deshalb derzeit davon ab, die AOL-Software zu installieren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 119,90€

mal ne... 31. Jan 2009

Ich bei meiner Tante. Eine ex AOLerinnen. Ich hab die software glaube schon 10 mal...

Bueffel 21. Dez 2006

Hallo, meine Erfahrung mit NIS/NAV ist ehrlich gesagt nicht prickelnd. Ich hatte es zwei...

Joey 29. Aug 2006

BB, Du hast einfach recht! Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu. Seit Version 4 ist...

neoragex 29. Aug 2006

klasse. aol und auch norton waren schon immer delentantisch, in jeder hinsicht. ;) - i...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion
  2. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  3. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant

Slighter im Hands on: Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
Slighter im Hands on
Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist

CES 2019 Mit Slighter könnte ausgerechnet ein Feuerzeug Rauchern beim Aufhören helfen: Ausgehend von den Rauchgewohnheiten erstellt es einen Plan - und gibt nur zu ganz bestimmten Zeiten eine Flamme.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show
  2. Royole Flexpai im Hands on Display top, Software flop
  3. Alienware Area 51m angesehen Aufrüstbares Gaming-Notebook mit frischem Design

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

    •  /