Siemens versucht's: Thin-Clients für die Massen
Modellversuch für Computerarbeitsplatz ohne Computer
Im Großraum Bielefeld testen Siemens Business Services (SBS) und der lokale Telekommunikationsanbieter BITel einen Modellversuch, der Thin-Clients in Privathaushalten etablieren soll. Gedacht ist das System für Nutzer, die sich um die Verwaltung des Rechners und dessen Beschaffung sowie die Softwareinstallation nicht kümmern wollen.
Der Anwender erhält von Fujitsu Siemens Computers ein Display, Tastatur, Maus und eine kleine Verbindungsbox, die mit der Telefondose verbunden wird. Gegen eine Monatsgebühr von 49,- Euro kann der Kunde dann nach Angaben des Unternehmens die "gängigen Programme für Internet, E-Mail, Text- und Bildbearbeitung" nutzen.

Thin-Clients in Privathaushalten
Außerdem wird ein Kursangebot für den Umgang mit den Programmen sowie eine telefonische Hotline angeboten. Welche Programme konkret angeboten werden, teilte SBC nicht mit. Die Software des Systems wird von BITel in einem Rechenzentrum verwaltet. BITel teilt dem Nutzer seinen privaten Speicherplatz zu und kümmert sich um die Wartung und Dienstbereitstellung.
"Besonders ältere Menschen schreckt bislang der Aufwand rund um die Anschaffung und Pflege eines PCs mit entsprechender Software ab", meinte Alfred Kerscher, Geschäftsführer von BITel. "Wer will schon große Firewalls installieren, wenn er doch nur einen Gruß per E-Mail an seine Tochter schicken will? Wir wollen den Nutzern mit unserer Lösung aus einer Hand diese Sorgen künftig abnehmen."
Sollte der Bielefelder Versuch gut ankommen, soll das Angebot bundesweit vermarktet werden, teilte SBS mit.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed






Die Hardware bleibt unter meinem Tisch PUNKT
Die Praxis sieht öfters mal anders aus: wegen einem Exchange-Update war die Sperre für...
Kann sein, dass ein PC auch nur ein "personal" computer ist...
*plonk* :P