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Linux-Kernel 2.6.16 geht in die nächste Runde

Kernel wird als stabile Serie weitergeführt. Der Linux-Entwickler Adrian Bunk hat nun die nächste Version des Linux-Kernels 2.6.16.x veröffentlicht. Wie angekündigt pflegt er diese Version als stabile Serie weiter. Kernel 2.6.16.28 enthält dementsprechend Sicherheits-Updates, aber keine neuen Funktionen.
/ Julius Stiebert
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Der Linux-Kernel 2.6.16.28 enthält vor allem vier Sicherheits-Updates. So wurde die durch einen Tippfehler im CD-ROM-Treiber geöffnete Sicherheitslücke geschlossen, durch die Angreifer Root-Rechte erlangen konnten.

Ein anderes Sicherheitsproblem im Stream Control Transmission Protocol(öffnet im neuen Fenster) könnte für eine Denial-of-Service-Attacke missbraucht werden, ein weiterer Denial-of-Service-Angriff(öffnet im neuen Fenster) war nur auf PowerPC-Architekturen möglich.

Über das vierte Sicherheitsloch konnte der Rechner beim Einsatz des Universal-Disk-Formates(öffnet im neuen Fenster) zum Absturz gebracht werden. Darüber hinaus pflegte Bunk einige weitere Patches in seine Kernel-Version ein, die weitere Fehler beheben.

Bunk hatte sich als Konsequenz aus seiner Kritik am Fehlen einer Entwicklungsserie des Kernels dazu entschlossen, eine neue stabile Serie auf Basis von Kernel 2.6.16 einzuführen. Diese richtet sich vor allem an Nutzer, die Sicherheits-Updates, aber keine neuen Fehler haben wollen, erklärte er im Interview mit Golem.de.

Der Linux-Kernel 2.6.16.28 liegt ab sofort auf ftp.kernel.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download als komplettes Paket oder als Patch bereit.


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