Amarok 1.4.2 teilt sich Musik mit iTunes
Amarok 1.4.2 unterstützt das Digital Audio Access Protocol, mit dem Musikdateien über das Netzwerk mit anderen Nutzern geteilt werden können. Dabei handelt es sich um eine erweiterte HTTP-Variante, die Apple mit iTunes 4.0 einführte, aber auch der Firefly Media Server nutzt dieses Protokoll. Zusätzlich kann Amarok nun auch mit ITPC und PCAST umgehen, zwei Protokollen für Postcasts, die ebenfalls von iTunes verwendet werden.
Das iPod-Plug-In wurde zudem so erweitert, dass sich die lokale Musiksammlung nun auch mit den iTunes-Handys abgleichen lässt. Zudem können die angezeigten Texte eines Liedes nun direkt in der Anwendung geändert werden und die Überblendungen der Xine-Engine zwischen zwei Stücken sollen nun besser funktionieren.
Bereits seit der Version 1.4.1 unterstützt die Software Last.fm(öffnet im neuen Fenster)-Streams. Dieser Dienst stellt personalisierte Streams bevorzugter Künstler bereit, in der neuen Amarok-Version lassen sich eigene Last.fm-Stationen direkt im Programm erstellen. Amarok nutzt nun eine dynamische Song-Sammlung, die keine festen Pfade mehr speichert. Dadurch soll die Arbeit mit Musikdateien auf externen Speichermedien oder Netzlaufwerken verbessert werden.
Durch die Unterstützung des Media-Transfer-Protokolls – einer Abwandlung des Picture-Transfer-Protokolls(öffnet im neuen Fenster) – lassen sich außerdem zusätzliche MP3-Player-Modelle über Amarok mit Musik bestücken.
Der Musik-Player Amarok 1.4.2 steht ab sofort im Quelltext und als Paket für verschiedene Linux-Distributionen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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