Abo
  • Services:

Asus stattet vier Notebook-Serien mit Core 2 Duo aus

Erste Mobilrechner mit Intels jüngstem Spross im September erhältlich

Allmählich tröpfeln die ersten Notebooks mit dem schon Ende Juli 2006 angekündigten Prozessor "Core 2 Duo" (Merom-Kern) in den Markt. Asus will vier seiner Modellreihen auf die neue CPU umstellen, dafür sind jedoch Aufpreise gefordert.

Artikel veröffentlicht am ,

Offiziell hat Intel den neuen Prozessor bisher nur angekündigt, nicht aber bekannt gegeben, wann er ausgeliefert werden soll und was er kostet. Aus den bisherigen Preisen der Asus-Notebooks lässt sich jetzt jedoch grob überschlagen, dass die neuen CPUs bei gleichem Takt rund 100,- bis 200,- Euro teurer sein dürften als ihre Vorgänger. Zu beachten ist weiterhin, dass der Leistungsvorsprung beim Wechsel von Core Duo (Yonah-Kern) zu Core 2 Duo (Merom-Kern) bei einem Notebook nicht so drastisch ausfällt wie etwa im Vergleich von Pentium D zu Core 2 Duo. Schon der noch aktuelle Core Duo arbeitet mit einem Shared Cache, der Geschwindigkeitszuwachs des ebenso ausgestatteten Core 2 Duo mit seiner neuen Architektur hält sich aber in Grenzen - auch wenn der Cache hier 4 MByte groß ist.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Rhein-Main-Gebiet
  2. Hays AG, Wiesbaden

Aus Asus' jüngster Ankündigung kann man schließen, dass Intel bei den versprochenen Eckdaten wie der typischen Leistungsaufnahme (TDP) beim mobilen Core 2 Duo Wort gehalten hat: Die neuen Asus-Modelle sind die alten, nur der Prozessor wurde getauscht. So ist unter anderem das zusammen mit Lamborghini entworfene 15-Zoll-Modell VX1 demnächst mit einem Core 2 Duo T7400 (2,16 GHz) zum stolzen Preis von 2.899,- Euro in Deutschland zu haben. Etwas günstiger und mobiler geht es mit Asus' 13,3-Zoll-Notebook der Serie W7J, das mit dem T7200 (2,0 GHz) für 2.199,- Euro zu haben ist.

Auch die beiden komplett auf den Multimedia-Einsatz von Privatanwendern getrimmten Serien hat Asus nun mit dem Core 2 Duo ausgestattet. So ist die Linie A7J mit 17-Zoll-Display jetzt auch mit dem T7200 (2,0 GHz) für 1.799,- Euro zu haben, und ein Modell der F3J-Serie (15,4-Zoll-Bildschirm) kostet 1.699,- Euro. Bei diesem, von Asus als "Gaming-Notebook" beworbenen Modell ist aber nur ein Core 2 Duo T5600 verbaut, der mit 1,83 GHz und mit nur 2 MByte L2-Cache schwächer als die 4-MByte-Modelle ist.

Alle genannten Notebooks will Asus im September 2006 ausliefern, genaue Termine dafür nannte das Unternehmen noch nicht - hier wird man sich wohl gedulden müssen, bis Intel die letzten Schleier des Core 2 Duo offiziell lüftet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. 1,29€
  3. 19,99€

Pierre Kerchner 28. Aug 2006

wenn ich diese Preise nur sehe Negroponte sollte das Hardware- u. Software-Design des...

Senior Sanchez 28. Aug 2006

Jau, stimmt. Ich denke mal Mac OS X Leopard wird diese Fähigkeit dann sicherlich auch...

Escom2 28. Aug 2006

Das handhabt FSC sehr viel cleverer und alle? Core Notebooks sind prinzipiell auch mit...

Escom2 28. Aug 2006

Zwar kann Dell nichts für die Produktqualität von So nie, allerdings können sie schon...

Escom2 28. Aug 2006

Zumal ich schon aus Prinzip keinen Aufpreis für ein Produkt zahlen würde, wenn der...


Folgen Sie uns
       


Nissan Leaf 2018 ausprobiert

Raus ins Grüne: Nissan hat die neue Generation des Elektroautos Leaf vorgestellt. Wir sind eingestiegen und haben eine Runde durch den Taunus gedreht.

Nissan Leaf 2018 ausprobiert Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

    •  /