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Tool befreit Kauf-Musik von Microsofts DRM-Schutz

Windows-Media-DRM dennoch nicht geknackt

Das Programm "FairUse4WM" sorgt derzeit in einschlägigen Internetforen für Furore. Es stellt eine grafische Benutzeroberfläche für das schon länger kursierende "drmdbg" zur Verfügung und macht somit das Entfernen des Abspielschutzes von Windows-Media-Dateien besonders einfach.

Der Autor des Tools äußert sich im Forum der Webseite Doom9.org entsprechend dem Namen des Programms eindeutig: FairUse4WM sei nicht gemacht, um wahllos den DRM-Schutz von Mediendateien zu entfernen, sondern eben den "Fair Use" zu ermöglichen. Konkret soll das Programm dafür sorgen, dass einmal bezahlte Musik auch auf anderen Geräten abgespielt werden kann, die nicht die Windows-Formate DRM 10 oder 11 beherrschen.

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Dennoch kann das Tool auch eingesetzt werden, um nicht selbst gekaufte Dateien DRM-frei zu machen. Es extrahiert dafür aus einer Datei den Schlüssel und wendet ihn auf andere Files an. Ohne Qualitätsverlust ist es damit möglich, etwa WMA-Dateien auf MP3-Playern abzuspielen, die nicht das Logo "PlaysForSure" tragen. Als "geknackt" darf das Windows-DRM dabei aber nur bedingt gelten: Immerhin braucht das neue Programm zumindest eine Datei mit einer gültigen Lizenz.

FairUse4WM ist darüber hinaus, wie sein Programmierer selbst angibt, nur eine neue Version des mindestens schon ein Jahr im Umlauf befindlichen "drmdbg". Dieses kommandozeilenorientierte Programm stellte im Prinzip dieselben Funktionen zur Verfügung, war aber bei weitem nicht so einfach zu bedienen.

Da das neue Programm sich nicht darum schert, ob es sich bei den ihm vorgesetzten Dateien um zeitlich befristete Lizenzen handelt, kann es auch verwendet werden, um beispielsweise die Dateien des Mietmusik-Dienstes "Napster" dauerhaft verfügbar zu machen. Immerhin hat der Autor, um den Missbrauch etwas einzuschränken, dafür gesorgt, dass bestimmte Arten von Schlüsseln nicht exportiert werden können - diese würden sich sonst sicher schnell als "Generalschlüssel" in Tauschbörsen wiederfinden. In Deutschland sollte man sich mit dem Einsatz solcher Softwarewerkzeuge ohnehin zurückhalten, denn nach dem gültigen Urheberrecht ist die Umgehung eines wirksamen Kopierschutzes nicht erlaubt.


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Maniac 29. Aug 2006

Also wenn Du auf Qualitaet der MS Produkte anspielst liegst Du falsch. Wir sind doch...

Bibabuzzelmann 29. Aug 2006

Nennen wir sie "Verseuchtes geistiges Eigentum" *g

Bibabuzzelmann 29. Aug 2006

Da bekommen sie schon den Link geliefert und drohen dann noch mit Strafen, die soll man...

Nemesis2 28. Aug 2006

Hab ich das nicht bereits? Aber für dich nochmal ganz persönlich: Zieh dir die...

Hmmpf 28. Aug 2006

Ich habe mich vor einigen Jahren intensiv mit Audio-Kompression beschäfftigt und musste...


spackblog / 29. Aug 2006

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