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Nikons Flachkamera verschickt Bilder über WLAN per E-Mail

Coolpix S9 und Coolpix S7c mit 6,1 und 7,1 Megapixeln im flachen Gewand. Mit der Coolpix S9 und der Coolpix S7c bringt Nikon zwei neue flache Digitalkameras auf den Markt, die mit 6,1 und 7,1 Megapixeln daherkommen und mit innen liegenden 3fach-Zooms bestückt sind, die es auf Brennweiten zwischen 38 und 114 mm bei F3,5 bzw. 4,3 (S9) und 35 bis 105 mm bei F2,8 bzw. 5 bringen. Die Makro-Nahgrenze der beiden Kameras liegt bei 4 cm Motivabstand.
/ Andreas Donath
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Die S9 ist mit einem mechanisch-elektronischen Bilddstabilisierungssystem ausgerüstet. Es erfasst die Bewegung der Kamera mit Sensoren und rechnet die Bewegungsunschärfe anhand dieser Daten dann aus den Bildern heraus. Andere Kameras können die Wackler mit Gegenbewegungen des Sensors ausgleichen oder besitzen bewegliche Linsen.

An der Rückseite der S9 sitzt ein 3-Zoll-TFT mit 230.000 Pixeln Auflösung, während die S7c mit einem Display auskommen muss, dessen Diagonale bei 2,5 Zoll liegt und 153.600 Pixel Auflösung bietet. Der Autofokus soll auf Knopfdruck Gesichter erkennen und automatisch auf diese scharf stellen können.

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Beide Geräte sind mit einem Automatik- und einem Programm-Modus ausgestattet, der 15 Einstellungen für typische Aufnahmesituationen bereithält. Außerdem sind diverse Bildverbesserungsmaßnahmen in die Kameras eingebaut. Eine Funktion soll den Rote-Augen-Effekt minimieren, der durch das eingebaute Blitzlicht entstehen kann. Eine Anhebung der Helligkeit in dunklen Bildpartien soll Details stärker hervorheben.

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Die Nikon Coolpix S7c kann im Automatikmodus zwischen einer Lichtempfindlichkeit von ISO 50 bis 800 schalten, während im manuellen Modus auch noch ISO 1600 auswählbar ist. Bei der Nikon Coolpix 9 reicht die Empfindlichkeit von ISO 64 bis ISO 400.

Die Coolpix S9 bietet mit der "Zeitraumeinbelichtung" eine Funktion an, die im Bild anzeigt, wie viele Tage ein Ereignis zurückliegt bzw. wie viele Tage noch bis zu dem eingegebenen Ereignis vergehen werden, sowie eine Zeitzonenfunktion, mit der Heimatzeitzone und Reisezeitzone festgelegt werden können. Zudem sind beide Geräte in der Lage, vertonte Videos mit bis zu 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde aufzunehmen.

Wie schon in der S6 sitzt auch in der Coolpix S7c ein WLAN-Modul, das nach IEEE 802.11b/g arbeitet. So können Bilder nach der Aufnahme an einen Rechner übertragen werden. Außerdem kann man – und das bot die S6 noch nicht – ausgewählte Bilder per E-Mail an einen im internen Adressbuch gespeicherten Adressaten auf Wunsch inkl. Zusatztext schicken.

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Die Bilder werden dazu auf einen Server von Nikon hochgeladen – der Empfänger bekommt zunächst einmal lediglich eine E-Mail mit Miniaturansichten. Die Originaldaten kann er von Nikons Server herunterladen. Nikon hält die Bilder für zwei Wochen nach dem Upload auf, danach werden sie gelöscht. Der Service Coolpix Connect ist kostenlos und wird derzeit nur für die S7c angeboten.

Die Coolpix S7c kann zudem Diashows aus Bildern, Filmsequenzen und Musik direkt in der Kamera zusammenfassen, die man dann auf dem Display zeigen kann. Fünf Musikstücke sind vorinstalliert und beliebige weitere können per SD-Karte eingelesen werden. Damit auch mehrere Menschen gleichzeitig die Diashow betrachten können, weist das Display Betrachtungswinkel von 170 Grad auf. Natürlich kann man die Präsentation auch auf einem angeschlossenen Fernseher ablaufen lassen.

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Die Kameras messen 90,5 x 58 x 20,4 mm (S9) bzw. 100,5 x 60 x 21 mm (S7C) bei einem Leergewicht von 140 Gramm (S7c) bzw. 115 Gramm (S9). Beide speichern auf SD-Karten und sind mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet.

Die Nikon Coolpix S9 soll ab September 2006 für 269,- Euro erhältlich sein. Nikon will die Coolpix S7c ebenfalls im September 2006 in den Handel bringen und verlangt für den Apparat 409,- Euro.


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