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Neue Canon-A-Serie mit 10 Megapixeln und Bildstabilisierung

Drei neue Modelle mit 7, 8 und 10 Megapixeln Auflösung. Canon hat seine PowerShot-A-Serie überholt. Damit gibt es drei neue Digitalkamera-Modelle, darunter die A710 IS, die als erstes Gerät aus dieser Produktreihe über einen eingebauten Bildstabilsator verfügt. Zu den Neuvorstellungen gehören weiter die Powershot A640 und die A630. Die Modelle unterscheiden sich durch ihre Objektivausstattung und die Sensorauflösung.
/ Jens Ihlenfeld
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So hat die A640 und die A630 jeweils ein 4fach-Zoom mit einer Brennweite von 35 bis 140 mm (äquivalent 35-mm-Kleinbild) mit Anfangslichtstärken F2,8 bis 4,1, während die PowerShot A710 IS ein 6fach-Zoom bietet, das es auf einen Brennweitenbereich von 35 bis 210 mm bei F2,8 bis 4,8 bringt. Die Naheinstellgrenze liegt bei allen Objektiven bei einem Zentimeter.

Das 1/1,8 Zoll große CCD der A640 bietet eine Auflösung von 10 Megapixeln, während der gleich große Sensor der A630 es auf 8 Megapixel bringt. Die 710 IS erzielt mit ihrem 1/2,5-Zoll-CCD eine Auflösung von 7,1 Megapixeln.

Die Kameras sind mit 2,5-Zoll-Displays mit 115.000 Pixeln ausgestattet. Bei der A640 und A630 sind sie dreh- und schwenkbar, um Aufnahmen beispielsweise auch über Kopf oder aus der Froschperspektive zu erleichtern. Das Display der A710 IS ist fest montiert. Alle Displays können per Knopfdruck eine Markierung für Fotos im Seitenverhältnis 3:2 einblenden, so dass die Bildwirkung für 10-x-15-cm-Motive bereits bei der Aufnahme am Display beurteilt werden kann.

Die Apparate verfügen alle über einen 9-Punkt-Autofokus mit Objekterkennungsfunktion und erlauben Empfindlichkeitsstufen zwischen ISO 80, 100, 200, 400 und 800. Außerdem bieten alle Geräte einen optischen Sucher. Die Belichtungszeiten rangieren zwischen 1/2.000 und 15 Sekunden bei der A640 und A630 sowie 1/2.500 und 15 Sekunden bei der A710 IS.

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Die Kameras sind mit einer Belichtungsautomatik sowie einigen Aufnahmeprogrammen ausgerüstet. Außerdem ist eine Zeit- und Blendenautomatik vorhanden. Die Stabilisierung soll Freihandaufnahmen von bis zu drei Belichtungsstufen mehr ermöglichen, das heißt: Wenn 1/60 Sekunde sicher aus der Hand fotografiert werden kann, so erlaubt der optische Bildstabilisator unverwackelte Belichtungen mit einer Verschlussgeschwindigkeit von bis zu 1/8 Sekunde.

Die Reichweite des Blitzlichtes in der A710 IS liegt bei 0,55 bis 3,5 m im Weitwinkel-, bei 0,55 bis 2,5 m im Telebereich. Das Blitzlicht der A640/630 erzielt eine Reichweite von 0,45 bis 4,2 m im Weitwinkel und 0,45 bis 3 m in der Tele-Stellung.

Die neuen PowerShot-Modelle können Videos im Modus 640 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde samt Ton aufnehmen. Ein Video darf bis zu 1 GByte groß werden. Die Kameras speichern auf SD-, SDHC- oder MMC-Speicherkarten. Die Stromversorgung erfolgt bei der PowerShot A630/A640 über vier AA-Akkus und bei der A710 IS über zwei Akkus gleicher Größe.

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Das Trio ist mit USB-2.0-Schnittstellen ausstaffiert, die den PictBridge-Standard unterstützen. Zudem ist eine Videoschnittstelle zum Anschluss an den Fernseher eingebaut.

Die A710 IS misst 97,5 x 66,5 x 41,2 mm bei einem Leergewicht von 210 Gramm. Die beiden anderen Modelle sind 109,4 x 66,0 x 49,1 mm groß und bringen 245 Gramm auf die Waage.

Außerdem wurden für die neuen Powershots ein Tele- (1,75fache Verlängerung) und ein Weitwinkelkonverter (0,7fache Brennweitenverkürzung) sowie eine 58-mm-Nahlinse angekündigt.

Bei der A710 IS lässt sich so der Weitwinkel auf 28,5 mm herunterschrauben und das Tele auf 367,5 mm erweitern. Bei der A640 und A630 wird ebenfalls der Weitwinkel bis 28,5 mm erschlossen. Der Telebereich kann mit dem Aufsatz auf bis zu 245 mm ausgeweitet werden. Zudem gibt es für alle Geräte ein Unterwassergehäuse für bis zu 40 m Tauchtiefe.

Alle neuen PowerShots sollen ab September 2006 erhältlich sein. Für die PowerShot A710 IS verlangt Canon 349,- Euro. Für die PowerShot A640 werden 399,- Euro fällig und die PowerShot A630 soll 329,- Euro kosten.


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