Mozilla sagt ja zu Microsofts Vista-Hilfe

Firefox und Thunderbird werden an Vista angepasst

In dieser Woche wurde bekannt, dass Microsoft die Mozilla-Entwickler in das "Windows Vista Readiness ISV Lab" eingeladen hat. Dieser Einladung werden die Macher von Firefox und Thunderbird folgen, um den Browser und E-Mail-Client fit für Windows Vista zu machen. Bisher ließ Microsoft nach eigener Auskunft nur kommerzielle Anbieter zu diesen Veranstaltungen zu.

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Die Einladung in das "Windows Vista Readiness ISV Lab" sprach Sam Ramji als Leiter des "Open Source Software Lab" bei Microsoft aus. Es ist vorgesehen, dass das Mozilla-Team Hilfe an die Hand bekommt, wie Firefox und Thunderbird von den Sonderfunktionen von Windows Vista profitieren können.

In dem betreffenden Newsgroup-Beitrag hat der Mozilla-Entwickler Mike Beltzner auf die Einladung geantwortet. Demnach freue sich das Mozilla-Team auf einen solchen Vista-Workshop. Er zeigt sich aber etwas verwundert über die Art der Einladung, weil Microsoft und Mozilla ohnehin in regelmäßigem Kontakt stünden.

Beltzner sieht vor allem Klärungsbedarf, wie die neuen Sicherheitsfunktionen in Windows Vista künftig von Firefox und Thunderbird genutzt werden können. Ein Teil der Vista-Funktionen sei aber bereits in den Browser und E-Mail-Client integriert worden, so dass der durch Vista in Aussicht gestellte höhere Schutz vor Internetattacken bereits von den Mozilla-Produkten unterstützt wird. Hilfe erhofft sich das Mozilla-Team aber bei der Einbindung der Kalender- und Adressbuch-Daten in die Mozilla-Applikationen sowie den Zugriff auf die RSS-Funktionen in Windows Vista.

Der Mozilla-Mann verknüpft die Einladung von Redmond mit dem Appell, der Software-Gigant möge derartige Informationen allgemein zur Verfügung stellen. Damit könnten auch andere Open-Source-Projekte ihre Produkte an die Fähigkeiten von Windows Vista anpassen, ohne dafür kostspielig nach Redmond zu reisen.

Erst kürzlich waren Programmierer der norwegischen Browser-Schmiede Opera zu Gast bei Microsoft, um Hintergründe zur Vista-Kompatibilität zu erfahren. Im Zuge dessen trafen sich die Opera-Entwickler auch mit den Machern des Internet Explorer 7.

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