Studie: Handy wichtiger als der Pass
Schmuck, iPod oder das Taschentelefon werden von den Briten besser behütet als ihr Ausweis. Das kam bei einer Studie heraus, die der britische Identity and Passport-Service zusammen mit der Marktforschungsgesellschaft FDS unter 1.064 erwachsenen Besitzern eines britischen Passes durchführen ließ.
Trotz der Tatsache, dass die Insulaner den Wert eines Passes auf dem Schwarzmarkt auf ungefähr 500 britische Pfund (etwa 740 Euro) schätzen, gaben sie an, auf andere persönliche Gegenstände besser zu achten. Nur 22 Prozent der Befragten sagten, sie würden ihren Pass sicher verschließen, während das bei Schmuck, dem iPod oder dem Handy 28 Prozent der Befragten versicherten.
8 von 10 Befragten (79 Prozent) verrieten, dass sie noch am selben Tag, an dem ihr Handy abhanden kommt, mit dem Netzbetreiber Kontakt aufnehmen, um ihre SIM-Karte sperren zu lassen. Den Verlust des Passes hingegen würden nur 64 Prozent der Umfrageteilnehmer noch am selben Tag melden. Noch wichtiger war den Befragten jedoch Geld: Fast jeder (97 Prozent) sagte aus, sofort tätig zu werden, wenn die Kreditkarte nicht mehr da ist.



