Nikon Coolpix L6: Tausend Schuss mit einem Batteriesatz
Die Brennweite der L6 liegt zwischen 38 bis 116 mm (F3,2/5,3), die der L5 bei 38 und 190 mm und Anfangsblendenöffnungen von F2,9 bzw. F5,0. Der Makrobereich beginnt bei der L5 ab einem Motivabstand von 4 cm und bei der L6 ab 10 cm.
Beide Geräte sind mit einem Automatik- und einem Programm-Modus ausgestattet – außerdem gibt es 15 Einstellungen für typische Aufnahmesituationen. Die Kameras bearbeiten die Bilder auf Wunsch auch mit einigen Filtern. Eine Anhebung der Helligkeit in dunklen Bildpartien soll Details stärker hervorheben. Außerdem kann der Rote-Augen-Effekt retuschiert werden.
Die Reichweite des L6-Blitzlichtes beziffert der Hersteller mit 0,30 bis 5 m im Weitwinkel- und 0,30 bis 3 m im Telebereich. Die der L5 liegt mit 0,50 m bis 5,50 m bzw. 0,60 m bis 4 m nur unwesentlich darüber.
Zudem sind beide Apparate in der Lage, Filmchen mit bis zu 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde samt Ton zu drehen. Gespeichert wird in beiden Fällen auf SD-Karten. Ein USB- und Videoanschluss sind natürlich auch vorhanden.
Bei Verwendung von AA-Lithium-Batterien sollen mit der Coolpix L6 1.000 Aufnahmen gemacht werden können, bevor der Stromspender ausgetauscht werden muss. Die L5 verwendet zwar ebenfalls AA-Zellen, doch wurde hier eine Akkureichweite nicht angegeben.
Die L5 wiegt 170 g bei Maßen von 97 x 61 x 45 mm, während die L6 125 Gramm auf die Waage bringt und 91 x 60,5 x 26 mm groß ist. Nikons Coolpix L6 soll im September 2006 für 219,- Euro erscheinen, während die L5 zum gleichen Datum, aber für 329,- angeboten wird.



