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Neue Drucker-Winzlinge von Canon

Kompakte Fotodrucker aus der Pixma-mini- und Selphy-Reihe. Canon bringt einen Schwung kleiner, tragbarer Fotodrucker. Eine neue Reihe namens Pixma mini bringt zwei neue Modelle, die wie die großen Pixmas als Tintenstrahldrucker mit 1 bzw. 2 Picoliter Tröpfchengröße arbeiten. Zwei weitere Drucker aus der Selphy-Serie nutzen das Thermosublimationsverfahren. Alle Geräte bieten Bildbearbeitungsmöglichkeiten ohne PC direkt am Drucker und können optional per Bluetooth mit anderen Geräten verbunden werden.
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Beim Canon Pixma mini 260 kommt ein Scroll-Bedienrad zum Einsatz, mit dem der Anwender auf dem 6,3 cm großen TFT-Farbdisplay durch das Menü navigieren kann. Der mini 220 bietet ein LCD-Farbdisplay. Bildbearbeitung wie z.B. Rote-Augen-Korrektur und Gesichtsaufhellung werden direkt am Drucker vorgenommen und im Menü kontrolliert.

Der Ausdruck erfolgt mit einer Auflösung von bis zu 9.600 x 2.400 dpi und einer Tröpfchengröße von einem Picoliter beim Pixma mini 260 und mit bis zu 4.800 x 1.200 dpi und 2 Picoliter beim kleineren Bruder. Zum Einsatz kommt dabei eine Vierfarb- bzw. eine Dreifarb-Tintenpatrone. Während der mini 220 ca. 67 Sekunden für einen 10 x 15-cm-Randlos-Fotoprint benötigt, schafft der mini 260 den gleichen Ausdruck in etwa 59 Sekunden.

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Der Anschluss an eine Digitalkamera oder ein Fotohandy kann über PictBridge, IrDA- oder eine Bluetooth-Schnittstelle erfolgen. Für eine Funkverbindung ist der Bluetooth-Adapter BU-20 vonnöten. Die Verbindung zu einem PC erfolgt über die USB-2.0-Hi-Speed-Schnittstelle. Beide Modelle sind zu Windows- und MacOS-X-Betriebssystemen kompatibel.

Während der Pixma mini 220 nur Ausdrucke im Format 10 x 15 zustande bringt, kann der mini 260 auch Fotos von 10 x 18 cm Größe und 16:9-Breitbild-Aufnahmen produzieren.

Pixma mini 260 bietet optional als Zubehör einen Akku, so dass man auch ohne Stromnetz drucken kann. Außerdem hat Canon einen Tragegriff spendiert, um den Transport zu vereinfachen.

Beide Geräte sollen ab Oktober 2006 im Handel zu finden sein. Für den Pixma mini 220 muss der Kunde 99,- Euro hinlegen, für den Pixma mini 260 verlangt Canon 149,- Euro.

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Die Selphy-Reihe ergänzt der Druckerhersteller mit den Modellen CP730 und Selphy CP720. Das Thermosublimationsverfahren, das von den beiden neuen Druckern verwendet wird, erlaubt für jeden Druckpunkt 256 Abstufungen pro Farbe, so dass die Fotos insgesamt mit einer Farbtiefe von 16,8 Millionen Farben dargestellt werden. Jeder Ausdruck, so Canon, wird mit einer speziellen Hochglanz-Schutzschicht versehen. Die Fotos können sofort nach dem Drucken angefasst werden, ohne dass diese beschädigt werden.

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Ein im Vergleich zu den Pixma-mini-Geräten nahezu unsichtbares LC-Display von 2 respektive 1,5 Zoll Größe soll auch bei den Selphy-Druckern eine Bildbearbeitung ohne PC ermöglichen. Eine automatische Tonwertkorrektur verbessert bei beiden Druckern Gegenlichtaufnahmen, indem Kontrast und Helligkeit automatisch angepasst werden. Die Unterstützung des Adobe-RGB-Farbraums ermöglicht die farbgetreue Wiedergabe von entsprechenden Aufnahmen digitaler Spiegelreflexkameras.

Ein Foto von 10 x 15 Zentimeter Größe kommt aus beiden Druckern nach 58 Sekunden aus dem Schacht. Beide Selphys drucken dabei direkt von PictBridge-kompatiblen Kameras, via USB oder von den meisten handelsüblichen Speicherkarten. Aber auch drahtloses Drucken per IrDA-Infrarotschnittstelle oder über den optionalen Bluetooth-Adapter BU-20 ist möglich.

Viel Platz nehmen die Selphy-Drucker nicht weg: Canon gibt an, dass die Stellfläche kleiner ist als ein DIN-A5-Blatt Papier. Von der Höhe her sollen die Drucker in eine handelsübliche Schreibtischschublade passen.

Optional kann der Nutzer einen Akku erwerben und damit den Selphy CP730 auch ohne Netzstromquelle betreiben. Beide Drucker sind mit einem ausziehbaren USB-Kabel ausgestattet, das zum Transport im Drucker verschwindet.

Ab Anfang September 2006 gibt es den Selphy CP720 für 99,- Euro und den Selphy CP730 für 169,- Euro im Handel.


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